NOP 2017 – Wieder ein Jahr vorbei…

Hallo NOPler!

Nachdem wir am 12.11.2017 das Grünkohlessen ohne größere Verluste hinter uns bringen konnten ist unsere Saison für das Jahr 2017 – leider – zu Ende.

Ich habe am Montag Abend das erste Mal wieder feste Nahrung zu mir genommen und verdaue immer noch den Grünkohl… werde wohl über die Feiertage versuchen müssen, wieder auf mein Idealgewicht zu kommen, damit ich nächstes Jahr so richtig angreifen kann.
Ich weiß, ich weiß, aber die Hoffnung stirb zuletzt…

Was steht für das nächste Jahr auf dem Zettel?

Da gibt es ein paar Themen, die bei den letzten Rennen und auch zwischen Kassler und Grünkohl im Ritzebüttel angesprochen wurden.

  • Gewichtsausgleich für die Halbhohen
    Geplant ist – soweit auf der Bahn und den genutzten Karts technisch möglich – nächstes Jahr auch bei der Klasse 1 einen Gewichtsausgleich einzuführen.
    Ich habe das mit den anwesenden Fahrern der Klasse 1 beim Grünkohlessen gesprochen, und die Kleinen waren alle mit einem Ausgleich auf ca. 50kg einverstanden.
    Die meisten der Fahrer liegen aktuell zwischen 40 – 50kg, da ist das für die kein großer Unterschied, aber Leute wie Paul, die schon etwas größer, und damit auch schwerer sind haben bessere Chancen.
    Eric wird über den Winter abends immer in einen Topf mit Dünger gepflanzt, damit er bis zum nächsten Jahr noch etwas wächst.
  • Qualy-Punkte von Streichern auch bei Tageswertung
    Das Thema ist beim letzten Rennen in Schwerin aufgekommen und ich habe im Reglement nichts dazu gefunden.
    Ich hätte jetzt die Möglichkeit, das für das nächste Jahr mit einzubauen, was jede Menge Aufwand bedeutet, oder alles so zu lassen, was deutlich weniger Aufwand bedeutet 😉
    Da ich von den meisten Fahrern auf Anfrage die Rückmeldung bekommen habe „Solange es über das Jahr gleich gehandhabt wird sind beide Lösungen OK“ würde ich es erst einmal so lassen, da ich sonst einen Großteil der Wertungstabelle neu erstellen müsste…
  •  …und wir sonst noch einen wesentlich größeren Topf aufmachen müssten.
    Aktuell gibt es die Regelung, das Gastfahrer am letzten Renntag aus der Gesamtwertung rausgerechnet werden. Das müssten wir dann für die komplette Saison machen…
  • Geplant sind für das nächste Jahr Rennen in Lüneburg, Schleswig, Schwerin und neu:
    Bispingen
    Bispingen wird zwar ggf. etwas teurer, wir könnten aber alle Fahrer gleichzeitig auf das Graue bringen.
  • Carsten hat Auftrag gegeben für uns auch eine Facebook-Seite einzurichten.
    Gebt uns gern Rückmeldung, welche Inhalte euch da interessieren würden.

Ich glaub, das war erst mal alles, falls ich noch etwas verplant habe meldet euch bitte.

Ansonsten wünsche ich euch allen frohe Weihnachten, nen guten Abrutsch und Alles, was man sich sonst so in dieser Jahreszeit wünscht und hoffe euch im nächsten Jahr gesund und zahlreich wieder auf der Strecke zu treffen.

NOP 2017 – Pfingsten Bericht

NOP Pfingsten in Lüneburg

Ich war bin zwar mit den Rennergebnissen nicht so wirklich glücklich, der Renntag an sich war aber klasse.

Und wir hatten – endlich mal wieder – in allen drei Klassen genug Fahrer um Qualy-Punkte zu vergeben. Klasse 1 5, Klasse 2 14 und Klasse 3 6 Fahrer, da kann man schon was drauß machen…

Und auch vom Wetter her war für alle was geboten. Während es im ersten Stint noch richtig nass war, war es beim zweiten „nur“ noch feucht. Im dritten war die Strecke schon weitgehend trocken und im letzten gab es nur noch vereinzelte feuchte Flecken.

Bei unseren Kleinen gab es einen harten Fight um jeden Punkt zwischen Finjo und Julius, den Finjo am Ende – trotz Dreher im letzten Rennen – knapp für sich entscheiden konnte.

Lennart als Neu-Einsteiger im NOP hatte am Anfang deutlich mit der feuchten Fahrbahn zu kämpfen – waren seine ersten Fahrten bei Regen – und konnte daher erst am Ende glänzen. Paul und Eric haben zwar richtig Gas gegeben, konnten aber nicht so richtig nach vorn kommen.

In der Klasse 2 war mit 14 Fahrern natürlich ein wenig mehr Bewegung auf der Strecke, wobei ein paar Fahrer, die ich eigentlich weiter vorn erwartet hatte eher im Mittelfeld mitfuhren.

Ganz vorn tummelten sich mit Alex, Jan und J.P. die üblichen Verdächtigen, wobei es der Scherge schaffte in zwei Rennen die sichere Führung – und damit den ersten Platz in der Tageswertung – wegzuwerfen.

Ich hoffe, das ihn die fehlenden Punkt am Ende der Saison nicht in den Selbigen beissen, so wie letztes Jahr. Am Ende konnte die Renn-Pappe sich knapp vor den Punktgleichen Alex und Jan den obersten Platz auf dem Treppchen sichern.

Aber auch dahinter war kein Ausrugen angesagt. Eher wurde getestet, wie viele Karts man nebeneinander auf die Strecke stellen kann. Neben Gruppen, die ein ganzes Rennen Stoßstange an Stoßstange hintereinander herfuhren gab es auch Kämpfe, bei denen in einer Runde mehrfach die Position gewechselt wurde. Grade auf feuchter, bzw. abtrocknender Strecke wußte man oft gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.

In der Klasse 3 gestaltete sich das Ganze – auch mangels Personal – etwas übersichtlicher. Kitzi war meist schnell vorneweg und ich wurde fast in jedem Rennen nach gutem Startplatz nach hinten durchgereicht.

Erstes Rennen, Startplatz 3. Und ich sehe nix. Visier dicht beschlagen.

Brille auch.

Als ich die Brille ansatzweise durchsichtige gewischt hatte – gut, war nur ein Glas, aber… – sah ich grade noch, wie das Licht an der Startampel ausgeht und bis ich meinen Fuß auf dem Gas hatte war der Glaue schon vorbei und Andreas von hinten am schieben.

Im zweiten Stint war die Sicht, und damit auch der Start, besser. Nach einem harten Kampf konnte Andreas mich aber in der letzten Runde noch überholen.

Hurra!

Im dritten Rennen Startplatz 2. Und schon in der ersten Kurve hinter Enrico hängen geblieben, so dass Peter aussen vorbeiziehen konnte. Und Kitzi ließ sich auch nicht lange bitten. Ich konnte aber bis kurz vor Schultz den Wölm hinter mir halten. Er steckte zwar immer wieder die Nase nach vorn, aber kam nicht vorbei. Bis auf die letzte Runde…

Er bremst nach der langen Graden Innen rein und muss die Kurve weit nehmen, da Innen natürlich – im Gegensatz zur Ideallinie – noch recht feucht war. Und um uns nicht gegenseitig wegzuschiessen muss ich noch weiter gehen.

Und Carsten konnte sich dieses riesen Einfallstor natürlich nicht entgehen lassen und zog innen an uns beiden vorbei.

Ich war sowas von bedient.

In drei Rennen blöd Punkte liegen gelassen, nur im letzten Stint konnte ich meine Startposition bis ins Ziel verteidigen, auch wenn da ein paar Leute von hinten gedrängelt haben. Nicht wirklich mein Tag.

Aber die Rennen an sich haben echt jede Menge Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Renntag ähnliche Bedingungen haben.

 

In diesem Sinne:

Good Night!

Good Fight!

BSV 2017 – Fröhliche Wasserspiele in Lüneburg

Ich will ja zum gestrigen Renntag des BSV in Lüneburg nicht allzu viele Worte verlieren – schließlich bin ich ja auch schon nach dem ersten Rennen gegangen und hab die restlichen Rennen nicht mehr mitbekommen aber:
Ich hab immer noch ein breites Grinsen im Gesicht!

Was war geschehen?
Schon auf der Hinfahrt zeigte uns die Wetter-App – trotz strahlendem Sonnenschein – das pünktlich zum Start um 19:00 Uhr in Lüneburg Regen zu erwarten sei, ich war daher nicht so unglücklich darüber, meine Regenkombi eingepackt zu haben.
Während wir uns sammelten zog es zwar ein wenig zu, und es gab auch ein paar kleine Tropfen, aber nichts Weltbewegendes.
Aber pünktlich zum Start unserer Qualy fing es an zu regnen und zu gewittern.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe es im Regen, oder zumindest auf nasser Strecke zu fahren – da wird mein „kleiner“ Gewichtsnachteil ausgeglichen – aber das war Hardcore.
Was da an Wasser in wenigen Minuten runterkam war schon nicht von schlechten Eltern.

Schon in der ersten Runde waren an verschiedenen Stellen der Strecke riesige Pfützen, in der zweiten waren die schon so tief, das ein durchfahren eigentlich gar nicht mehr möglich war. Selbst in der Schikane auf der langen Graden stand das Wasser so hoch, das man komplett aufgeschwommen ist, und über die Kurven hinter nach der 180° Kehre nach Start und Ziel will ich gar nicht reden.

Schon beim ersten „reinrauschen“ ging das Wasser über meinen Kopf weg und von oben in die Regenkombi.

Visier beschlagen? Egal, macht man das halt auf.
Brille beschlagen? Das ist schon nicht mehr so gut.
Da aber eh bei jeder Untiefe komplett Landunter war, war das eh egal.

Man konnte unsere Fontänen beim Durchfahren der Wasserlöcher über den Hügel hinweg noch vorn in der Box sehen.

Ich hatte das Glück bis kurz vor Abbruch der Qualy durchfahren zu können, aber war schon spannend. Man konnte eh kaum was sehen, rauscht durch eine Pfütze – wobei da immer offen war, in welche Richtung man da wieder rauskam -> Aquaplaning in Reinkultur – und musste dann versuchen keines der Karts zu treffen, die nicht so viel Glück hatten und stehen geblieben sind.

Konnte man das als Rennen bezeichnen? Definitiv nein!
War es gefährlich? Definitiv ja!
Hat es Spaß gemacht? Hell, yeah!
Würde ich noch mal mitmachen? Keine Frage!

Nach ca. 20 Minuten machten dann zwei Kollegen ein paar Testrunden, das Wasser bedeckte halt nicht mehr die komplette Breite der Strecke im Infield, sondern nur noch die Hälfte, da sollte doch was machbar sein.

Und da sie gut 3 – 4 Sekunden schnellere Rundenzeiten als in der Qualy vorlegen konnten stand dem Start nichts im Wege.
Die Senke am Ausgang der Kurve bei Start / Ziel bot immer noch große Herausforderungen. Die Pfützen waren zwar etwas kleiner, und auch nicht mehr so tief, aber es tummelten sich immer noch drei Wasserflächen direkt auf der Ideallinie.
Kurvenausgang innen fahren ging nicht, da Pfütze. Außen kam man zwar um die Pfütze herum, musste dann aber der Pfütze auf der Innenseite der folgenden Rechtskurve ausweichen.
Auch das war noch machbar, nur zeigte dann das Kart nicht mehr wirklich dahin, wo man eigentlich hinwollte. Und schaffte man es tatsächlich, das Kart hier rumzuziehen hatte man in der folgenden Linkskurve zu langen Graden wieder ein Wasserloch auf der Innenbahn.
Man musste hier wirklich versuchen mit Pfütze „anschneiden“ so rumzukommen, dass man nach den ersten beiden Wasserflächen einigermaßen in Fahrtrichtung lange Grade stand, um dann rechts (oder auch links über die asphaltierten Curbs) an der letzten Pfütze vorbei zu kommen und nicht allzu viel Geschwindigkeit vor der Graden liegen zu lassen.
Es funktionierte zwar von den Richtungen her gut die erste Pfütze einfach frontal zu nehmen, da man dann eine gute Spur Richtung Grade hatte, man wurde aber durch das viele Wasser extrem ausgebremst.

Mein Beileid geht an die Fahrer von Telefonica, die gestern noch weitere Rennen fahren mussten. Ich glaube Chi hat im zweiten Stint allein durch das Wasser in seine Kombi sein Gewicht verdoppelt, meine Schuhe waren Freitag Mittag noch recht feucht, trotz ausstopfen und Heizung, und auch mein Helm war innen noch „ein wenig“ klamm.

Ich hoffe, alle anderen hatten ähnlich viel Spaß und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Dann wäre es aber schön, wenn Hans zumindest ein paar Paddel ans Kart bindet…

BSV Sprint-Cup 30.03.2017

Nachdem ich beim NOP ja das erste Rennen aussetzen musste ging mit dem Sprint-Cup in Bispingen am 30.03.2017 das Kartjahr endlich auch für mich los 😉
Und ich hatte sogar in Bispingen Indoor ein positives Erlebnis – damit hatte ich in diesem Leben nicht mehr gerechnet…
Es war ein sehr fairer Renntag. Selbst die wenigen Berührungen im Zweikampf gingen über ein anstupsen kaum hinaus.
Im ersten Stint traten Nestle, Generali und Holborn-Kerosin gegeneinander an und Nestle konnte gleich mit den ersten drei Startplätzen ein Ausrufezeichen setzen. Sie konnten diese Positionen bis zum Ende halten und sogar einen deutlichen Vorsprung vor dem Rest des Feldes herausfahren.
Dahinter lieferten sich Detlef und Thorsten von Generali einen harten Kampf den Thorsten am Ende für sich gewinnen konnte. Das Daniel es tatsächlich noch auf Platz 6. Geschafft hat… nicht schlecht, Herr Specht.
Er hatte in der Quali Probleme mit dem Kart und wollte dieses in der Box tauschen, war da aber ganz allein und musste erst einmal durch die halbe Kartbahn turnen um jemanden zu finden, der ihm ein Austauschkart gibt. Und so durfte er mit einem kalten Kart vom letzten Platz starten. Und bis er die Mühle warm hatte war die Spitze schon soweit weg, dass da nichts mehr zu retten war.

Nächstes Rennen: TeleAsse gegen Telefonica 2 und EuroGate 3.
Gerüchten zu folge soll es vorn heiß geführte Kämpfe gegeben haben. Ich habe davon nur was mitbekommen als ich überrundet wurde.
Die G-Force konnte zwar mit Andre und Andreas nicht mithalten, konnte aber zumindest Thomas Paroli bieten. Das Ergibnis entspricht der oben genannten Starterliste.
Mein Rennen war das definitiv nicht. Schon nach wenigen Runden tat mir alles weh, und die Tatsache, dass ich in den Kurven die Leute vor mir teilweise schieben musste, aber nicht gegenhalten konnte weil sie auf der nächsten Graden gleich wieder weg waren machte mich auch nicht glücklicher.
Und es sollte noch ein weiteres Rennen für uns kommen… Was das wohl wird…

Dritter Stint: Telefonica 1gegen Airbus 2 und EuroGate 1
Schon in der Startaufstellung traute so mancher seinen Augen nicht Das gesamte Airbus-Team lag fast als Block geschlossen im Mittelfeld. Nur die Oehme hat sich irgendwie dazwischen gemogelt.
Die ersten vier Startplätze gingen an Telefonica und EuroGate.
Im Rennen konnten sich die ersten drei recht schnell absetzen, nur Cindy bekam es mit dem Airbus-Block zu tun und musste Claudia und Norbert vorbeilassen.
Dann muss irgendwas passiert sein als ich grad nicht hingekuckt habe, denn plötzlich waren Cindy und Marco vor Norbert…
Claudia konnte zwar an die Spitze heranfahren, war aber nicht schnell genug um einen Angriff starten zu können.
Und Benny…? Ich weiß nicht, ob der einfach ein schlechtes Kart hatte, aber sonst kann er auch damit immer noch angreifen, jetzt eierte er auf dem 9. Platz (!) rum und musste froh sein nicht von Björn geschluckt zu werden.
Kein Plan, was da los war.

Im 4. Stint des Tages waren wir – Telefonica 2 – wieder dran und durften gegen SKF 2 und EuroGate 3 antreten, und das in die andere Fahrtrichtung.
Oder wie ich es nennen möchte: Die einzig richtige Fahrtrichtung!
Für viele, mich eingeschlossen, war es das erste Mal, das wir in Bispingen in die „richtige“ Richtung gefahren sind, man musste also erst einmal schauen, wo sich die Kurven und Bremspunkte verstecken.
Ich hatte ein deutlich entspannteres, runderes Gefühl und war daher etwas enttäuscht als ich nur den letzten Startplatz abbekam. Da die anderen drei Fahrer aus meinem Team aber die Plätze 1 – 3 einnahmen sah es trotzdem nicht schlecht für uns aus. Das Feld „dazwischen“ bestand vorn aus einem Block SKF und hinten einem Block EuroGate, also fast sauber sortiert.
Los ging es mit einem fliegenden Start und schon in der ersten Kurve stand ein Kart von EuroGate falsch herum auf der Strecke. Einer weg.
Ein, zwei Kurven weiter versuchten sich die drei EuroGate-Jungs vor mir sich gegenseitig zu überholen und machten das Tor für mich auf. Ich habe mich direkt an den gehängt der für mich am schnellsten aussah und hatte Glück: Er kam zwischen den anderen beiden durch und vor der nächsten Kurve hatte ich schon etwas mehr als eine Radlänge Vorsprung und konnte mich so an den beiden vorbeipressen. Noch zwei im Sack.
Der letzte Kollege von EuroGate hat mich dann vorbei gelassen. Innerhalb von max zwei Runden ein komplettes Team überholt… nicht schlecht.
Und mit ein wenig Glück konnte ich den Platz auch halten. Es kam zwar bis zur Mitte des Rennens immer wieder jemand von hinten heran, teilweise bis auf Schlagdistanz, dann wurde der Abstand aber deutlich größer und am Ende kam ich sogar näher an Matthias und den Hemp heran. Wobei… ich glaube, die haben am Ende nicht mehr durchgezogen und nur noch die Plätze verwaltet, den von den Zeiten her waren sie eigentlich schneller.
Vorn kurvte die G-Force rum und wechselte wiederholt die Position. Bis dann Carsten Bange wurde weil sein Namensvetter mit K immer mehr aufkam und an Jan vorbeizog.
Am Ende konnte daher Telefonica vor SFK und EuroFGate siegen.

Den letzten Stint des Tages zwischen Telefonica 1 EuroGate 1 und SKF 1 konnte ich leider nicht in Ruhe anschauen. Es war aber das einzige Rennen, in dem ich ein richtiges Foul gesehen habe als jemand beim Überholen direkt beim Einlenken ein anderes Kart quer geschoben hat.
Ansonsten – soweit ich sehen konnte – auch hier ein fairer Kampf um die Spitze den am Ende EuroGate knapp, sehr knapp, für sich entscheiden konnte.
Telefonica konnte zwar alle vier Fahrer in die Top sechs bringen – gegen nur zwei von EuroGate, Eurogate konnte sich aber die bessere Platzierung sichern.
Beide Teams konnten 25 Punkte erfahren, da Björn sich aber den ersten Platz sichern konnte ging der Sieg an EuroGate.

Alles in Allem hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe, wir fahren jetzt nur noch „richtig herum“.. Mal schauen, was nächste Woche ansteht…
In diesem Sinne

Good Night, Good Fight!

NOP 2016 6. Renntag – Bericht

Zu erst einmal Sorry dafür, dass die Veröffentlichung des Berichts „etwas“ gedauert hat, musste zwischendurch ein wenig Kollegen schulen durfte… und ich find es irgendwie doof dabei andere Sachen zu machen 😉

Ich habe es aber doch – wider erwarten – noch vor dem nächsten Rennen geschafft. Wenn auch nur knapp…

Der Tag fing für mich schon recht interessant an. Da mein üblicher Lieferservice ja schon ein paar Tage vorher Richtung Norden aufgebrochen ist musste ich mich morgens kurz vor sechs in die U-Bahn setzen und einmal quer durch Hamburg fahren… weckte Erinnerungen an alte Zeiten, bin glaube ich das letzte Mal in meiner Schulzeit um diese Tageszeit Bahn gefahren. Und man sieht immer noch die gleichen „Party-Reste“ 😉

Leider haben diesmal nur 21 Fahrer (1x K1, 12x K2 und 8x K3) den Weg nach Schleswig gefunden, beim letzten Rennen waren es noch über 30. Ich hoffe, dass beim nächsten Lauf in Lünebüttel wieder ein paar mehr Leutchen im Kart sitzen.

So konnte Paul als Einzelkämpfer bei den Dicken mitfahren und wir ganz entspannt in zwei Gruppen starten.

Auf der anderen Seite… man kommt dann natürlich eher nach Hause… hat auch was.

Zumal mich meine Wetter-App besch‘@%&$ hat. Die meinte, es würde im Laufe des Vormittags anfangen zu regnen. Ich hab mir daher meine Regenkombi angezogen – man will ja vorbereitet sein – und in dem strahlenden Sonnenschein geschwitzt wie ein Elch.

Meine Klamotten waren komplett durch.

Memo an mich: App deinstallieren!

Die Rennen selbst gestalteten sich extrem spannend da die Bahn uns eine ganze Reihe von ungefähr gleichwertigen Karts auf den Asphalt stellte. Nur die 2 und die 4 fielen etwas nach hinten raus, wobei bei der 4 laut Finn mangelnder Luftdruck die Ursache war. Nachdem er ein wenig Luft hat nachfüllen lassen konnte er auch mit dem Kart lange Zeit gut im Mittelfeld mithalten (fragt sich nur, warum das vorher keinem aufgefallen ist…)

Es gab aber 5 – 6 Karts mit denen man locker um den Sieg mitfahren konnte (wobei die 7 vielleicht einen klitze-kleinen Vorteil hatte).

In der Klasse 2 gab es daher in jedem Rennen enge, aber faire Kämpfe um die Spitze bei denen teilweise zwei, drei Fahrer gleichzeitig in die Kurve gingen und jeder kleine Fehler gnadenlos bestraft wurde.

Ich konnte leider nicht alle Rennen sehen da ich ja die Listen führen musste, aber das was ich gesehen habe… machte deutlich Lust auf mehr.

Fünf, teilweise mehr Karts bildeten eine dichte Spitzen-Gruppe und ein Ausreißen war nur möglich wenn die Fahrer dahinter sich im Zweikampf gegenseitig ausbremsten. Gesehen habe ich es nur einmal bei Nando.
Ansonsten klebten die wirklich direkt aneinander und in fast jeder Kurve probierte irgendein Fahrer etwas aus. Mal erfolgreich und mit Platzgewinn, mal nicht ganz so erfolgreich, dann waren oft gleich zwei Plätze weg.

Auch in der Klasse 3 gab es schöne Kämpfe, hier wurde aber grade auf den vorderen Plätzen teilweise gefahren wie die Axt im Walde.

Ich habe volles Verständnis dafür wenn jemand Kampflinie fährt um seine Position zu verteidigen – mache ich auch. Man muss aber den anderen Fahrern auch noch Luft zum Atmen lassen. Und wenn ich das mit Stefan hinbekomme der ja manchmal auch „etwas rustikaler“ unterwegs ist, sollte das eigentlich jedem anderen auch möglich sein.

Eine Linie – wie in Kampflinie – hat für mich was mit „grade“ zu tun, mit einer Linie, nicht einer Kurve.

Wenn sich auf der Graden vor der Steilkurve jemand breit macht und in der Mitte fährt – OK.
Wenn er am Ende der Graden wieder nach aussen auf die Ideallinie wechselt – Auch noch OK, man sollte aber vorher mal ein Auge riskieren, ob da nicht vielleicht schon ein Kart halb neben einem fährt um nicht einen anderen Fahrer auf die Wiese zu schicken oder zu Gewaltbremsungen zu zwingen.

Wenn aber jemand auf der Graden ständig die Spur wechselt, und – so wie es von hinten aussah – sogar immer vorher schaut auf welcher Seite der folgende Fahrer ist, da immer genau in diese Richtung gewechselt wurde… das hat für mich nichts mehr mit fairem Zweikampf oder Kampflinie zu tun. Ich konnte mich zwar einmal als lachender Dritte in der Steilkurve innen an den beiden Kampfhähnen vorbei pressen, musste aber vorher auf der Grade mehrfach hart bremsen da die beiden vor mir plötzlich wieder die Richtung wechselten oder selbst verzögerten. In der Formel 1 gib es hierzu klare Regeln. Ich glaube zwar nicht, dass wir das so bei uns umgesetzt bekommen (dann bräuchten wir deutlich mehr Streckenposten), aber wir sollten uns dringend mit diesem Thema beschäftigen weil es eine Gefährdung anderer Fahrer darstellt. Das hat – zumindest für mich – nichts mehr mit Zweikampf zu tun.

„Causing a collision“ oder „driving another driver oft he track“ sollten mit einer Durchfahrtsstrafe, oder 0 Punkten bestraft werden.

Dazu passt auch, dass genau die beiden Fahrer die sich hier in der Wolle hatten später für meinen Abflug in die Bande vor der Box verantwortlich waren.

Da versuchte einer den anderen als Revanche-Foul innen auf die Wiese zu schieben und fliegt dann quer über die Strecke direkt vor mein Kart. Bedeutete für mich statt Platz drei mit Chance auf mehr Platz sieben in diesem Rennen.

Oder nur ein Rennen später: Ich lasse Stefan innen den Platz und er zieht vorbei und Ronald presst sich in die Lücke mit hinein. Soweit alles OK, hätte ich wohl auch gemacht. Man sollte dann aber auch mal ein Äuglein riskieren und schauen ob man an dem anderen Fahrer wirklich schon vorbei ist bevor man zum Kurvenausgang ganz nach außen fährt. Ich hatte hier Glück, dass die Reifenstapel nicht fest im Boden verankert waren. So konnte ich nach dem zweiten Einschlag des Tages in diesem Stint zumindest über die Wiese wieder auf die Strecke kommen und keine weiteren Plätze verlieren.

Kommen wir zu den positiven Aspekten: Das Fahren an sich hat richtig Spaß gemacht. Dadurch das wir fünf bis sechs einigermaßen gleichwertige Karts hatten konnte man in jedem Rennen gut mitfahren wenn man sich auf seine Mühle eingestellt hatte.
So kam es wirklich auf’s Fahren an und nicht so sehr auf das Los-Glück am Anfang. Besonders gewöhnungsbedüftig war z.B. die 9 die ich im zweiten Stint fahren durfte.
Ich hab große Kulleraugen gemacht als ich in die Pole geschickt wurde weil es mir gar nicht so schnell vorkam und das Kart grade in der Steilkurve „etwas“ untersteuerte, aber erst beim Start bemerkte ich das eigentliche Problem von dem Kart:

Es kam komplett nicht aus dem Quark!

Sauber gestartet und das Pedal bis auf das Bodenblech runtergedrückt und trotzdem waren schon vor der ersten Kurve drei, vier Karts an mir vorbei. Sobald die Kiste erst einmal rollte war ich schnell wieder auf Platz drei und konnte das Tempo der beiden vor mir mehr als mitgehen. Wenn sie mich nicht in die Bande gerammt hätten wäre da wohl noch mehr möglich gewesen, man durfte nur in den Kurven nicht zu sehr vom Gas gehen.

Da man die meiste Zeit entweder jemanden direkt vor sich hatte der darum bettelte überholt zu werden, oder jemanden hinter sich hatte der ständig am Auspuff knabberte kam auf der Strecke keine Langeweile auf.

Richtige Abstände konnte man wie in der Klasse 2 nur herausfahren wenn man das Glück hatte, dass die Kollegen hinter einem sich in Zweikämpfen gegenseitig aufhielten, oder wenn man das Pech hatte eines der oben genannte „nichts ganz so leistungsstarken“ Karts zu fahren. Dann waren es halt „Abstände in die falsche Richtung“…

Ich hoffe, dass wir in Lüneburg ähnlich gut eingestellte Karts bekommen und die Kämpfe in der Klasse 3 dann etwas fairer geführt werden. Bis dahin…

NOP 2016 – Fun-Race in Wittenburg

Sorry erst einmal, dass es so lange gedauert hat, musste ein wenig Geld verdienen um am 11.09 beim nächsten richtigen Rennen wieder mitfahren zu können…
Da ich ein Wittenburg-Jungfrau war – ich bin da tatsächlich noch nie gefahren – war der Gedanke dort mal ein paar Kreise in den Asphalt zu ziehen für mich natürlich gleich doppelt spannend, und das wir nicht „ganz“ so früh los mussten trug noch ein wenig zu meiner Begeisterung bei.

08:00 Uhr war Abholtermin, um 07:45 Uhr klingelt das Telefon: „Wo bist du?“
Keine Ahnung, was die geraucht haben…
Und da um diese Tageszeit die Strecke komplett frei war – abgesehen von ein paar unnötigen Baustellen – kommen wir wieder ratz-fatz durch und standen schon vor 09:00 Uhr an der Strecke… über eine Stunde zu früh.
Gut, als Veranstalter macht es schon Sinn früher da zu sein, aber: Kann mir einer erklären, warum wir immer dann, wenn wir bei unserer Abfahrtszeit einen kleinen Puffer einbauen glatt durchkommen und zu früh da sind, wenn wir aber „pünktlich“ losfahren steht irgendwo ein Auto im Weg und es wird – wenn wir Glück haben – eng?
So hatten wir aber zumindest Zeit für eine entspannte Streckenbegehung.
Sah zwar aus der Entfernung durch das hohe Gras und die wirren Reifenstapel „etwas“ unordentlich aus, ist aber eine interessante Mischung aus schnellen und langsamen Passagen (was allerdings, wie wir später feststellten, keinen Unterschied machte).
Schon als wir von der Box auf die Strecke schauten sahen wir, dass das Fahren durch einige feuchte Stellen interessanter gestaltet werden würde, als wir aber bei der Begehung über die Reifen hinweg die eine Kurve im Infield sehen konnten… bzw. sehen konnten, wo sie unter dem kleinen See eigentlich sein müsste … kam doch schon ein wenig Schweiß auf die Stirn.
An anderen Stellen waren feuchte Stellen oder kleine Pfützen durch Wasser das von der Skipiste runtertropft, aber die Kurve stand komplett unter Wasser und es wurde von oben fleißig nachgeschenkt.

Was ein Glück, das ich meine Regenkombi dabei hatte.
Die Jungs von der Kartbahn haben zwar noch versucht das Wasser von der Strecke zu bringen, waren aber chancenlos.
Nach und nach trudelte das restliche Volk ein, so dass wir kurz vor dem Start 12 Fahrer hatten die wir in Zweier-Teams einteilten. Und als wir damit fertig waren kam Andreas wie üblich als Letzter auf die Bahn und musste so ein Ein-Mann-Team mit sich selbst bilden.
Merke: Zu spät kommen kann auch seine Vorteile haben!
Wir uns also eingepackt und in die Karts gerollt und ab auf die Strecke… und spätestens bei der vorhin erwähnten Kurve mit der Mecklenburger Seenplatte blieb fast jeder Fahrer stehen da Wasser in den Motor lief.
Das sah nicht gut aus.

Nachdem wir alle die Karts warmgefahren hatten – oder zumindest das, was man bei dem vielen Stillstand warmfahren nennt – ging es in die Box wo schon jemand mit Akkuschrauber und ein paar zugeschnittenen Teppichresten bereit saß um ein Lätzchen hinter den Motor zu dübeln.
Sowas hat in Lüneburg auch geholfen.
Nachdem man dann mit vielen umständlichen Erklärungen den Rastafari von der Bahn mit seinen Zetteln komplett verwirrt hatte (war glaub ich nicht schwer, aber die Jungs haben sich wirklich Mühe gegeben mit Gruppe A und B etc.…) ging es in die Karts und auf die Strecke.
Leider hat man mein Kart auf Grund der guten Quali-Zeiten vor dem Rennen noch weiter gedrosselt, sodass das Feld schon am Start fast geschlossen an mir vorbeirauschte.
Und die allgemeine Drosselung der Karts ist nach meinem Dafürhalten mit das größte Problem der Bahn.
Die Bahn preist 8,5 PS-Karts an, hat die aber extrem weit runtergeregelt, damit auch Freizeit-Fahrer in jedem Fall unfallfrei um die Ecken kommen.
Während man in den ersten Runden in den feuchten Kurven vielleicht noch lupfen musste um sauber rumzukommen war die Strecke schon nach den ersten 15 Minuten so trocken das man da mit Vollgas rumnageln konnte. Teilweise gab es dann einen kleinen Drift, den man aber mit etwas Popo-Meter gut ausgleichen konnte, aber ansonsten konnte man dann auf der gesamten Strecke Vollgas fahren – Ausgenommen das Wasserloch in der Mitte.
Und wenn man sich die Ergebnisse anschaut konnte man auch mit allen Karts annähernd identische Zeiten fahren. Es gab also nur Unterschiede wenn ein Fahrer wirklich schlecht fuhr, oder wenn er mit dem Wasser-Hindernis mehr Probleme hatte als andere.

Diese ‚Pfütze‘ hatte es aber wirklich in sich. Eine 180° Kehre die über die gesamte Kurvenfläche nass war. Nicht feucht, nass!
An einigen Stellen stand das Wasser mehrere Zentimeter hoch. Glücklicherweise war die Anbrems-Zone komplett trocken, es kam also im ersten Schritt darauf an, wie man in diese Kurve reinfährt. Man musste vorher fast komplett runterbremsen und wenn möglich schon vor der Kurve „um die Kurve gefahren sein“, damit man gleich in Fahrtrichtung in das Wasser eintaucht.
Trotzdem war ich schon in dieser Kurve fast immer am Schwimmen und musste mich teilweise an der Bande anlehnen.
Noch schlimmer war dann aber die ein paar Meter weiter folgende nächste 180° Kehre. Eigentlich ein Kinderspiel, da komplett trocken und so weit, was man da mit einmal anreißen voll rumfahren könnte. Betonung liegt hier auf könnte, da die Reifen durch die Pfütze noch so nass waren, das man keinerlei Halt auf dem Asphalt hatte.
In dieser Ecke habe ich mal 10 Meter verloren, mal einen Fahrer überholt, je nachdem wie ich sie getroffen habe. Meist hatte ich Null Grip auf den Rädern und bin im Freiflug um die Ecke gedriftet.
Wenn die es hinbekommen statt sieben 12 – 15 gleiche Karts auf die Bahn zu bringen und die Drosselung rausnehmen… wäre die Strecke eine Alternative für die nächste NOP-Saison.
Wenn man statt der bei uns angelegten 4.100 Umdrehungen 4.500 (die noch letzte Woche drauf gewesen sein sollen) oder mehr eingestellt hätte…
Dann wäre es mit „Mit Vollgas um jede Kurve“ aus gewesen. Man hätte tatsächlich eine Linie und Bremspunkte finden müssen, was das Rennen dann gleich um einiges interessanter gemacht hätte.

So war es eine ‚Kart-Massage‘, da man durchgehend am Begrenzer fuhr.
Trotzdem hatte – glaube ich – jeder der Anwesenden viel Spaß, wozu auch die Tatsache beigetragen hat, dass die Jungs was die Zeitplanung betrifft relativ entspannt waren.
Die Bahn sollte an diesem Sonntag eigentlich erst um 13:00 Uhr öffnen und man hat uns – obwohl wir nur eine Stunde gebucht hatten – einfach bis 12:30 Uhr eingeplant. Und so lange durften wir auch für den Preis einer Stunde auf der Strecke bleiben. 2 ½ Stunden für den Preis von einer ist – trotz der Unterbrechungen wegen ausgehenden Motoren und langen Erklärungen am Anfang – immer noch eine super Sache.

Als Fazit kann ich nur sagen: Hat richtig Spaß gemacht, können wir gern wieder machen!
Und dann gern mit mehr und ungedrosselten Karts (sieben Karts auf 1.100 Meter Strecke ist doch recht übersichtlich…)

NOP 2016 – 5. Renntag – Bericht

Kartfahren in Lüneburg ist immer wieder schön!

Diesmal gab es allerdings einen deutlichen Grauschleier in der Begeisterung.

Mit 35 Fahrern (5 Halbhohe, 19 Mittelgewichte und 11 Sumos) war die Strecke gut belegt und auch das Wetter spielte gut mit – hatte wohl gehört, dass wir nach der Siegerehrung den Grill anwerfen wollten.

Ich hätte mir zwar – wie immer – ein paar Regentropfen (Die Kombi war dabei), aber bei Sonne fahren ist auch nicht verkehrt.

Die Klasse 1 war diesmal wieder gut besetzt und sehr fair unterwegs und auch sehr ausgeglichen.

Miguel konnte zwar mit einem 10 Punkte Vorsprung den ersten Platz sichern, aber Tristan als kompletter Neuling auf der Strecke (er ist bisher nur Kart-Slalom gefahren) hat im dritten Lauf durch einen Frühstart eine bessere Platzierung vergeben und musste mit Platz 2 vorlieb nehmen.

Dahinter tummelten sich Julius, Paul und Finjo und lagen punktgleich nur zwei Zählerchen hinter ihm.

Viel enger und ausgeglichener geht nun wirklich nicht.

Kommen wir zum ersten deutlichen Grauschleier:

Gleich im ersten Lauf gab es einen richtig harten Einschlag mit einem Verletzten der den Renntag abbrechen musste und sich im Krankenhaus wiederfand.

Das ist an sich schon hart, aber wenn man dann noch hört, dass der Einschlag erst nach der Ziellinie kam, also da, wo man eigentlich nur noch ganz entspannt Richtung Box segelt ist es doppelt bitter.

Auch auf diesem Wege ein ToiToiToi an Marian, das er bald wieder fit ist.

Ich hab den Einschlag selbst nicht gesehen, da ich grade am Zahlen eingeben war, weiß daher auch nicht wer ihn da abgeschossen hat, habe aber von Carsten gehört, dass es ein eigentlich braver, gesitteter Fahrer war bei dem einfach die Bremse versagte.

Ob es an diesem Schock lag, oder einen anderen Grund gab kann ich nicht sagen, aber danach habe ich in der Klasse 2 nur noch harte, aber – relativ – faire Kämpfe gesehen.

Ich sage hier absichtlich nicht Zweikämpfe.

Ihr denkt, dass die Kurve an der Box mit zwei Karts schon eng wird? Dann fragt mal die Kollegen, die da mit fünf Karts durchgerauscht sind.

Oder das man mit einer Dreiergruppe zwischen der Kurve im Infield und dem Eingang des Schlenker Richtung Start und Ziel 7 – 8 Positionswechsel hinbekommt, und zwar fast ohne Berührung. Das war schon ein schönes Fahren was die Jungs da gezeigt haben.

Am Ende konnte sich Alex – trotz des falschen Karts – den Tagessieg vor Jan und Marco sichern.

Ups, hab grade gemerkt, das Nando genau punktgleich mit Marco ist, und auch genau die gleichen Platzierungen herausgefahren hat… gab also doch eine Änderung auf dem Treppchen… Mal Carsten fragen, wie wir das jetzt noch klären.

Kommen wir zu den Sumos, und hier wurde von einigen Leuten gefahren wie offene Hose.

Schon im ersten Rennen ging es ganz entspannt los. Start und in der ersten Kurve Wuling hoch drei. Ich konnte mich dadurch gut nach vorn arbeiten und war in der langen Graden unter den ersten Drei und auf dem Weg weiter nach vorn.

Leider hat der Kitzmann meine 100+ Kilo übersehen und mich fliegen geschickt.

Wir waren direkt vor der Schikane Rad an Rad nebeneinander und er zieht nach rechts. Ich konnte da nur noch die Curbs hochfahren. Ich hab Pilotenmässig das Grüne nicht berührt und bin am Ausgang der Schikane wieder auf dem Asphalt gelandet.

War weder gut für mich noch für das Lenkgestänge, als ich wieder gradeausschauen konnte waren Linkskurven – und davon gibt es in Lüneburg kaum welche – nicht mehr sauber fahrbar.

Dafür konnte ich mir die Kämpfe auf den vorderen Plätzen anschauen, und da wurde wirklich um jeden Zentimeter gekämpft, und das ging in den nächsten Läufen genauso weiter.

Wenn selbst Carsten sagt „ich bin zwar schneller, aber da halte ich mich raus“ will das schon was heißen.

Soweit ich das von den billigen Plätzen beurteilen konnte wurde da zwar nicht die Blutgrätsche ausgepackt, aber dem Gegner Luft zum Atmen lassen sieht anders aus. Eher wäre hier der eine oder andere Einschlag zu erwarten gewesen, als das auch nur einer zurückgezogen hätte.

Ich hoffe, dass die Jungs sich bis zum nächsten Stint etwas entspannen und es dann auf der Strecke wieder etwas lockerer zugeht. Nichts gegen gesunden Zweikampf, aber bitte ohne Messer hochkant zwischen den Zähnen.

Kommen wir wieder zu angenehmeren Themen: Da die Sonne mit uns war, war das Grillen ein schöner Abschluss des Tages.

Carsten hatte schon während der letzten Stints eingeheizt und so flogen gleich nach der Siegerehrung die ersten Würste und Fleischstücke auf das Rost.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir alle zusammensitzen können, aber dafür waren wir einfach zu viele. Und das direkt nach uns die Deutsche Leihkart Meisterschaft auf die Strecke ging sorgte zwar für gute Unterhaltung beim Futtern, es wuselten aber noch mehr Leute zwischen den Tischen rum.

Trotzdem eine schöne Sache und es dürfte jeder mehr als satt geworden sein, den – wie üblich – hatten wieder Viele viel zu viel mitgebracht (Alex dürfte die nächsten Wochen Salate essen).Ich verdaue auf jeden Fall immer noch, hab wieder viel zu viel gegessen.

Ich reiche hier mal den Vorschlag ein, dass wir das nächstes Jahr wiederholen. Am Besten zum letzten Rennen vor der Sommerpause, dann sollte es mit dem Wetter klappen und wir haben einen runden Abschluss der ersten Saisonhälfte. Und nach der zweiten treffen wir uns zum Grünkohl … Hört sich für mich nach nem Plan an.

In diesem Sinne hoffe ich auf zahlreiches Erscheinen am 24.07., auf einen entspannten Start in die Sommerpause

 

NOP 2016 – 4. Renntag, ein Bericht

Moin Leute!

Erst einmal ein Sorry, dass das mit dem Bericht etwas gedauert hat. Wollte eigentlich noch mehr schreiben und genauer auf einzelne Rennen eingehen. Da ich das aber zeitlich nicht mehr gebacken bekomme gibt es halt nur die „Kurz-Version“ (oder wie man auch immer so was bei mir nennen möchte…)

Nach diesen einleitenden Worten zum eigentlichen Thema:

Am 19.06.2016 ging es – wieder viiiel zu früh – in Schleswig auf die Spur.

Leider haben diesmal nicht ganz so viele Fahrer den Weg in den hohen Norden gefunden. 21 Fahrer statt der 31 die beim Regen-Versuch in Lüneburg da waren (1 Fahrer Klasse 1 und jeweils 10 in den Klassen 2 und 3 sind schon recht übersichtlich). So konnten wir ganz entspannt in zwei Gruppen fahren.

Das hatte dann aber den Vorteil das man rechtzeitig zu Hause war und vor der Formel 1 noch in Ruhe duschen und was für die Figur tun konnte.

Für mich hatte das leider den Nachteil, dass ich zwischen den Rennen kaum Zeit hatte die Ergebnisse einzutragen. Und noch enger wurde die Zeit nachdem der Kitzmann die berechtigte Frage nach dem Gesamtstand stellte und ich festellen musste dass da bei den Sumos bein ein paar Fahrern scheinbar ein Fehler im Skript war, was dazu führte, dass die Qualy-Punkte teilweise schon falsch aus dem Rennen übertragen wurden und bei anderen nicht alle übertragenen Werte auch mit in die Berechnung der Gesamtpunktzahl einflossen.

Kein Plan wie das funktioniert, da ich die Skripte erstellt, getestet und dann spaltenweise per Copy & Paste und automatischen Ausfüllfunktionen in die Tabelle eingefügt habe. Da verstehe ich schon nicht, warum es nur die Klasse 3 betrifft, kann es aber noch nachvollziehen wenn dann eine ganze Spalte falsche Werte ausgibt.

Warum aber in einer Spalte mit 30 oder mehr Einträgen nur ein oder zwei falsch sind…

Ich behaupte ja, dass da einer von den Dicken sich draufgesetzt und das Skript platt gedrückt hat.

Langer Rede, kurzer Sinn: Nachdem der Kitzmann meine Augen auf diese Liste gelenkt hatte und ich die schiefen Daten gesehen habe war cih natürlich bemüht den Fehler zu finden.

Gestern Nachmittag habe ich – meiner Meinung nach – die letzten Knoten gefunden und beseitigt.

Der Gesamtstand steht jetzt online und kann von euch begutachtet werden, und wehe es findet noch jemand einen Fehler…

Vom ersten Rennen hab ich nicht viel mitbekommen da ich mich erst „hübsch“ machen musste, ein kurzer Blick auf die Anzeige ließ aber gleich mein Herz aufgehen:

Mein Kart fuhr nicht nur ganz hinten, sondern auch unter ferner liefen.

Guter Start in den Renntag…

Und was die Mühle langsam war. Ich wurde sogar in den Kurven auf der Außenbahn locker überholt. Auf die schnellsten Karts fehlten mir da ganz entspannt 2 – 3 Sekunden pro Runde – wie zu erwarten der letzte Startplatz…

Glücklicherweise hatte man ein Einsehen und holte mich noch vor der Startaufstellung in die Box um das Kart zu tauschen, und die 11 war schon beim Anfahren deutlich schneller als die 13 am Ende der Graden.

Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Bisher wurden Karts immer erst nach meinem Stint ausgetauscht, und jetzt das!

Ich stand also mit meinem „neuen“ Kart ganz hinten in der Startaufstellung und hatte ein ganz deutlich „nach vorn“ Gefühl. Dieses Gefühl war so stark, dass ich schon auf dem Gas stand als die Ampel noch nicht mal daran dachte auszugehen.

 

Man könnte sogar sagen: Ich bin so früh gestartet das ich als Nachzügler im ersten Stint gewertet werden müsste.

So durfte ich dann nach einer kurzen Parkpause in der Box hinterherfahren. Und wenn ich noch ein, zwei Runden mehr gehabt hätte wär ich auch nicht Letzter geworden.

Mit einem anständigen Start wäre gut ein Platz im Mittelfeld drin gewesen, denn das Teil fuhr mal locker die Zeiten der Top 3.

Hier bitte ein paar nicht jugendfrei Flüche einfügen.

Rennen zwei der Halbhohen.

Da gab es ein paar richtig nette Zweikämpfe, grade auf den vorderen Plätze wurde richtig der rechte Fuß nach unten bewegt.

In unserem zweiten Rennen konnte ich dann mal zeigen, dass ich mit einem guten Kart nicht gleich Mist machen muss und durfte einen Start – Ziel-Sieg hinlegen.

Ronald hatte zwar was dagegen und hätte das gern geändert, aber…

Man könnte sagen, das Stefan und ich die Positionen getauscht haben. Nachdem er im ersten Rennen den Sieg abräumte und ich am Ende hing war es jetzt umgekehrt.

Rene hatte in dem Stint ein paar Probleme mit der Breite der Strecke und stieß ein, zweimal etwas kräftiger mit anderen Fahrern zusammen (nach dem dritten Stint habe ich eine Ahnung warum) und wurde mit 0 Punkten abgestraft.

Kommen wir zu den dritten Rennen…

In der Klasse 1 und 2 gaben sich vorn Miguel und der Scherge alles. Mit deutlichem Abstand vor dem Rest des Feldes zogen die beiden dicht an dicht ihre Runden, und die Tatsache, das beide ihre Bestzeit in der neunten von zwölf Runden in den Asphalt brannten zeigt deutlich, dass da keiner auf Kampflinie fuhr.

Alexander und Martin haben dahinter zwar auch richtig Gas gegeben, konnten auf Dauer aber nicht mithalten.

Für Ricardo ging der Tag nach einem guten zweiten Platz im ersten, und einem noch brauchbaren 6. Im zweiten Stint nicht wirklich positiv weiter. Kurz vor Ende des Rennens sauste er an der Box vorbei als sein Kart plötzlich „etwas“ lauter wurde weil irgendetwas in seinem Motor zerbröselte. Da war dann nur noch ausropllen und abstellen möglich. Nach einem 5. Startplatz nd guten Rundenzeiten ein heftiger Schlag ins Kontor.

Auch bei den dicken Jungs war im dritten Stint so einiges Geboten.

Die Jungs vorn waren recht schnell recht weit weg, aber im Mittelfeld gab es eine größere Gruppe die sich eng beharkte. Und jetzt weiß ich auch, warum Rene im Rennen davor solche Probleme hatte.

Er fährt eine sowas von komplett andere Linie als alle anderen das man meinen

Könnte, er ist auch einer anderen Strecke unterwegs. Grade vor den Kurven, die alle anderen in der Regel mit Vollgas aussen anfahren fährt er ganz innen herum , muss dadurch natürlich stärker abbremsen und steht plötzlich quer vor einem.

Ich musste mehrfach recht hart in die Eisen gehen weil ich schon im Überholen war und er unvermutet von der Seite kam.

Und dann erwischte es ihn…

Peter, der nach dem Start so einige Plätze verloren und kam auf dem Weg nach vorn an mir vorbei und erwischte Rene günstiger in der 180° Kehre im Infield. Rene wurde, weil zu eng und zu schnell angefahren, nach außen getragen und Peter zog innen rein.

Sowas lässt sich meiner Vaters Sohn nicht zweimal anbieten: In klemmte mich direkt an Peters Hinterräder und zog auch innen durch. Problematisch dabei war, dass Rene hier auf der Außenspur gegenhalten wollte, was in der Regel so nicht funktioniert. Schon durch Peter war er mit zwei bis drei Rädern auf der Wiese und versuchte trotzdem Gas zu geben. Dann scheint er auch noch von mir einen kleinen Stups bekommen zu haben – ich hab nichts gehört oder gespürt – und war als Brummkreisel verkleidet im Grünen unterwegs. Das hab ich gesehen, plötzlich war der blaue Klotz neben mir weg…

Im letzten Rennen der Klasse 1 und 2 war noch mehr Dampf auf dem Kessel. Ich habe leider nicht alles mitbekommen, aber der Scherge scheint im Zweikampf jemanden – Martin? – gedreht zu haben. Und wer fährt in das stehende Kart rein? Natürlich unser Pechvogel Ricardo, der das Rennen mit Bein-Aua abbrechen musste.

Wenn man bedenkt, dass er mit zwei Komplettausfällen immer noch auf Platz 7 fahren konnte hätte er da gut Punkte für die Gesamtwertung bunkern, und möglicherweise auch ganz dezent am Stockerl kratzen können.

Schade für ihn, ich hoffe das gibt keine Folgeschäden und er hat seinen Frust bis zum nächsten Mal verdaut.

Bei den Sumos war es im letzten Rennen etwas ruhiger – hatten wohl alle Angst auch in der Ecke zu landen.

Am Ende war das Ergebnis in der Klasse 1 mit nur einem Fahrer gesetzt, Miguel konnte überraschenderweise alle möglichen Punkte abgreifen.

Und auch in der Klasse 2 war keine Diskussion nötig, da zumindest die ersten Plätze Abstände von mindestens 8 Punkten hatten. Jan lag 8 Punkte vor Alex, und der acht vor Zemke und der 9 vor dem Koj-Karpfen. Also nichts, wo man sich über den Ausgang eines Rennens ärgern müsste.

In der Klasse 3 war es da schon etwas enger. Stefan als Ober-Dicker ganz vorn hatte noch etwas Abstand auf Ronald, aber hinter ihm klemmten Kitzmann und meine Wenigkeit mit nur zwei Punkten Abstand, wobei ich wegen einer einzigen besseren Platzierung (bei allen anderen Rennen war er vor mir) den dritten Platz räubern konnte.

NOP am 29.05.2016

Was für ein geiles Rennsport-Wochenende!

24 Stunden am Nürnburgring

Formel 1 in Monaco

9-Stünder in Bispingen

NOP in Lüneburg

Raser-Herz was willst du mehr?

So einiges, aber dazu später…

Den Stint in Bispingen lasse ich mal aussen vor, da ich mangels Talern nicht mitmachen konnte, mein Wochenende „began“ daher – wie für viele andere auch – mit den 24 Stunden… und wurde nach knapp einer Stunde aufs Heftigste für gut drei Stunden unterbrochen.

Wer von diesem glorreichen Rennen nichts mitbekommen hat sollte das sofort mal googlen, ich gestern im Frazenbuch auch einen Link geteilt der ein paar nette kleine Videoschnipsel zeigt, damit man sich nicht die kompletten 24 Stunden antun muss.

Wasserfälle und Hagel in der Eiffel, Autos die Pirouetten drehend in Serie ins Kiesbett rutschen oder wegen der Streckenbedingungen mitten in der Walachei stehen, weil sie den nächsten Hügel nicht hochkommen.

Glücklicherweise hatte jemand von der Rennleitung ein Einsehen und ließ die rote Flagge zeigen.

Nach gut drei Stunden Verzögerung ging das Rennen weiter – und auch gute Beispiele zum Thema Kaltverformung – und ich hab begeistert bis in die Puppen geschaut.

So gegen 02:30 – 03:00 Uhr hab ich endlich geschafft mich zu trennen und die Flimmerkiste auszumachen. Ich hätt zwar gern noch weiter geschaut, da aber die gepackte Tasche mit den Klamotten für den NOP schon im Flur stand und somit Weckerklingel gegen 07:00 Uhr zu erwarten war… fand ich den Gedanken an ein wenig Schlaf nicht ganz verkehrt.

Was ein Glück, dass wir in Lüneburg jetzt eine Stunde später starten, Wecker um 06:00 Uhr wäre tödlich gewesen…

Wir also im gestreckten Galopp nach Lüneburg, Rechner aufgestellt und die Kartverlosung gemacht. Alles war bereit, auch wenn ein paar Fahrer weniger vor Ort waren als es laut Anmeldung hätten sein sollen… da brauchten wohl noch andere eine Mütze Schlaf.

Und pünktlich zum ersten Qualifying fing es an zu nieseln, was bei dem Onkel anfangs ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte – Regenfahren in Lünebüttel macht einfach jede Menge Spaß.

Leider war das mit dem Grinsen schnell vorbei, denn:

Hans hat vor kurzem neue Karts gekauft, was gut ist, da die Teile Gewichtskästen haben.

Leider hat Rimo hier die Heckabdeckung anders designt, soll wohl rasanter aussehen.

Hat aber den Nachteil, dass die Hinterräder jetzt seitlich unter der Abdeckung herausschauen und bei Regen Spritzwasser direkt Richtung in die Luftansaugung reinschaufelt. Und Wasser eignet sich halt nicht so gut zur Verbrennung von Benzin wie Sauerstoff.

Also gehen die Geräte alle paar Meter aus.

Chris plant sich da zeitnah mal auf anderen Strecken umzuschauen um für dieses Problem eine Lösung zu finden.

Somit mussten wir den Renntag leider erst unter-, und dann abbrechen, da auch nach einer halben Stunde Wartezeit kein Fahren möglich gewesen wäre.

Und für die unter euch, die sagen wir wären Wussis: Ein paar ganz Verrückte haben sich nach … war es eine Stunde? … noch in die Karts gesetzt als der Regen langsam nachliess um ein paar Runden zu drehen.

JP und Ricardo scheinen tatsächlich ein paar komplette Runden geschafft zu haben, ich bin stolzer Besitzer einer fast vollständigen Runde – bin im Infield nach der Kurve verreckt – und andere Leute sind noch nicht einmal bis zur Startlinie gekommen.

Aber so konnten wir zumindest die Formel 1 und das Ende der 24 Stunden sehen. Ich persönlich verstehe nicht, warum Hamilton keine Strafe erhalten hat, war von dem Rennen also nicht so begeistert, aber das sich ein 24 Stunden Rennen erst in der letzten Runde entscheidet… Geil!

Freue mich jetzt schon auf die nächssten rennen und unseren Ersatztermin am 24.07.2016 in Lüneburg.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Die Rennen werden im Juli nachgeholt.

 

 

 

Einige Worte zum 2. Renntag des NOP

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn versuche ich noch zum letzten NOP-Lauf ein paar Worte zu finden…

… was schwierig werden könnte, da ich fast durchgehend mit den Listen beschäftig war und ansonsten mit Kocki geschnackt habe.

Richtig: Kocki die alte Rennsocke hat endlich mal wieder den Weg zu uns gefunden.

Auf der NOP-Seite gehen die Meisterschaftsstände bis 2008 zurück, da hatten er und Gunni sicher schon gut 200 Rennen im NOP hinter sich, und als ich – damals noch mit Fischi – 2009 oder 2010… ich wird echt alt – in den NOP einstieg waren die beiden unsere Dauergegner.

Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen 2012 aufhören, und so war es für uns alte Hasen eine Freude ihn gesund und munter wieder zu sehen.

Obwohl… eigentlich ja nur die Hälfte… da war früher viel mehr dran 😉

Und er hat es nicht verlernt.

Ich denke zwar nicht, dass er morgen wieder komplett in die Meisterschaft einsteigt, aber bei dem einen Stint konnte er – auch wenn er anfangs sehr vorsichtig unterwegs war – im Rennen von den Zeiten her gut mithalten.

Ich hoffe, dass wir ihn auch bei einem unserer nächsten Stints wieder begrüßen können.

Was kann man zu den Rennen sagen?

Hmmm…

Es marschierten insgesamt 30 Fahrer am frühen Morgen in Schleswig an. Für einige zu früh, da sie nicht mitbekommen hatten, dass es in Schleswig auf Grund anderer Termine nicht möglich war die Startzeiten wie auf den anderen Strecken nach hinten zu verschieben.

In der Klasse 1 hatten wir vier Fahrer vor Ort. Nicht viel, aber ein Anfang.

Leider blieb das nicht so. Nachdem wir letztes Jahr ein paar Probleme mit recht kleinen Fahrern hatten wurde als Mindestgröße 1,50 Meter festgelegt, damit die Halbhohen sicher im Kart sitzen und auch Gas geben können.

Einer war mit 1,48 Meter knapp unter der Gnomgrenze. Wir wollten es trotzdem versuchen und haben eine Sitzprobe gemacht.

Passte nicht 100%, da waren es nur noch drei.

Und ein Zwerg war… wie sagt man das nett?

Ah, JA: Etwas frustriert, da die anderen Beiden deutlich schneller waren.

Der Hinweis, dass die auch schon wesentlich mehr Erfahrung (im wahrsten Sinne des Wortes dürften die ein paar hundert Kilometer mehr im Kart auf dem Buckel haben) haben, und das man nur so lernt etc. pp. usw. – wir haben uns wirklich den Mund fusselig geredet – hatten keinen Erfolg.

Er ist zum dritten Rennen nicht mehr angetreten und dann auch früher abgehauen.

Finde ich persönlich schade und hoffe, dass er sich wieder beruhigt und beim nächsten Rennen wieder zu uns findet.

So war es natürlich für die beiden verbliebenen Fahrer einfach auf das Podest zu fahren.

In der Klasse 2 war da ein wenig mehr Aktion mit später 14 Fahrern im Feld.

Martin hatte „ein paar Probleme“ mit der frühen Startzeit und stand zum Start seines ersten Rennen noch im Stau (durfte aber trotzdem nachher mitfahren, da er sich rechtzeitig telefonisch gemeldet hatte.

Und trotzdem – oder grade weil er etwas länger geschlafen hat – konnte er in den folgenden drei Stints allen um die Ohren fahren und am Ende den Renntag gewinnen.

Da werden sich die Rennpappe und Ricardo nächstes Mal anstrengen müssen, um da wieder aufzuschließen.

Andere Fahrer die ich persönlich weiter vorn erwartet hätte – der Scherge? Marco? – eierten eher am Ende der Tabelle rum. Jan konnte mit dem sechsten Gesamtplatz noch einiges retten – auch wenn ihn der Kampf im letzten Rennen gegen Claudia nicht grade begeistert haben dürfte – Marco landete am Ende abgeschlagen auf Platz 12. Das habe ich schon mal anders gesehen.

Ich konnte zwar von den Rennen selbst nicht viel sehen, aber es waren einige enge Kampfgruppen unterwegs.

Von den Rennen der Klasse 3 habe ich gezwungenermaßen etwas mehr mitbekommen, da ich selbst im Kart saß…zumindest auf den letzten Stint hätte ich aber gut verzichten können.

Im ersten Rennen konnte ich direkt nach dem Start ein, zwei Plätzchen ergaunern und gab mich der Hoffnung hin mich vorn „ranhängen“ zu können.

Pustekuchen!

Mein Kart war zwar einigermaßen schnell, ich hatte aber kaum Grip auf den Hinterrädern, was in der schnellen 180° Kehre im Infield fast jede Runde zu einem Rutscher führte, und das ist mit schnellem Fahren einfach nicht vereinbar.

Am Ende musste ich nach hartem Kampf Carsten Diercks ziehen lassen und konnte froh sein, das der Glaue, Steinfeldt und Kitzmann noch schlechter unterwegs waren.

Zum zweiten Rennen kann ich nicht viel sagen. Ich hatte mit der 8 ein richtig gutes Teilchen unter dem Hintern und durfte von der Pole starten, habe also den Rest gar nicht sehen können.

Der Einzige, der mir da einen Strich durch die Rechnung machen konnte war der Zappe, und der hat das auch eifrig getan.

Wir waren beide ungefähr gleich schnell, die meiste Zeit konnte ich ihn hinter mir halten und auch als er an mir vorbeikam den Platz wieder zurückerobern.

Kurz vor Schluss kam er dann noch mal an mir vorbei und war danach breit wie PAX in der größten Ausbaustufe, da war ohne abschießen kein vorbeikommen. Also war Platz zwei für mich…

Auch in Lauf 3 gab es wieder einige heftige, aber faire Fights, und für mich hätte der Renntag damit enden können, denn da saß ich auf Platz zwei und auf dem Stockerl.

Leider konnte ich mich mit dem Gedanken nicht durchsetzen, und so durfte ich im vierten Rennen mit der Schnecke des Tages antreten und konnte schon froh sein nicht Letzter geworden zu sein.

Zwischendurch sah es noch mal ganz gut aus, als es leicht anfing zu nieseln. Sofort mussten alle vom Gas gehen und ich konnte mit meinem Gummibandantrieb innerhalb einer Runde auf die Kampfgruppe vor mir aufschließen und sogar kurz an dem Glaue vorbeifahren.

Leider kam das Geniesel zu spät und es war auch zu wenig, so dass das Volk zwei, drei Runden später wieder davonziehen konnte.

Am Ende war es wieder ein Klasse Renntag in Schleswig, leider ohne Regen und die angekündigten Sturmboen, dafür aber wieder mit Sonne und viel Spaß auf der Strecke.

Ich hoffe euch alle im Mai in Lüneburg wieder zu sehen.