Siegerehrung Sprintcup 2017

Am vergangenen Samstag wurde die Saison 2017 besiegelt. Die Teams der 1. und der 2. Division trafen sich traditionsgemäß ein letztes Mal zu einem gemeinsamen Show-Down im Bispinger Kartcenter, bevor es zum Überreichen der verdienten Ehrenpreise ging. Zu diesem 2-stündigen Team-Rennen, Super-Cup genannt, hatten sich neben 13 Sprintcup-Teams auch noch ein externes Team von der Hanse-Merkur-Versicherung angemeldet. Die Jungs wollen im nächsten Jahr am Sprintcup teilnehmen und haben die Gelegenheit genutzt, die etablierten Teams schon einmal ‚in der Arena‘ kennenzulernen. Es zeigte sich, daß die anderen Teams ihnen ein bisschen Erfahrung voraus hatten, sodaß sie ordnungsgemäß am Ende der 2 Stunden Renn-Action nur die ‚Rote Laterne‘ bekamen, aber das tat ihrem Spaß keinen Abbruch – alle Mann strahlten auch nach dem Rennen um die Wette 😉

Gefahren wurde auf der Indoor-Bahn plus die ‚kleine Aussen-Anbindung‘, das Wetter spielte mit und man hatte zwischendurch immer mal wieder frische Luft. Für die ersten 6 Teams waren Pokale ausgelobt und in Empfang genommen worden, die Podiumsplätze belegten die ersten Mannschaften von Airbus und Eurogate, und auf dem obersten Treppchen das 4. Telefonica-Team mit ihren Piloten Andreas Asshoff, Tomec Maliszewski und Andre Lohse. Es war eine ganz knappe Kiste. Wenn selbst nach einem 2-stündigen Rennen zwischen dem 1. und dem 2. eine Zeitspanne von 15 Sekunden liegt, zeigt das deutlich, daß das Airbus- und das TeleAsse-Team sehr eng beieinander liegt.

Am Ende wurden noch für die 3 schnellsten Rundenzeiten ‚Textilien‘ vergeben, die von der Firma Bacardi/Martini gestiftet wurden.

Ein neuer Rennanzug vom Williams-F1-Team für das Team TeleAsse
Ein neuer Rennanzug vom Williams-F1-Team für das Team TeleAsse

Das Team mit der schnellsten Rundenzeit bekam einen Original-Sparco-Rennanzug im Martini-Design des Williams-Formel-1-Teams, die zweit- und drittschnellste Zeit bescherte dem Eurogate-1- und dem Airbus-1-Team ein Team-Poloshirt, ebenfalls im Design des Williams-Teams.

Siegerehrung für die BSV-Kart-Meisterschaft
Im Anschluß wurden dann noch die Pokale für die Platzierungen in den beiden Divisionen des BSV-Sprintcups überreicht. Auch dabei gab es, wie seit vielen Jahren schon, gestiftet von unseren Schokolinsen-Kochern von Nestlé, je anwesendes Team eine bunte Mischung aus derem Sortiment. Für mich als Schoko-Junkie immer ein Highlight der Siegerehrungen. Vielen Dank nochmal an die Nestlé-BSG, und allen voran Thomas Weinhöbel, der das da für uns immer wieder ‚zusammenschnorrt‘ 😉

Das Podium der 1. Division im Sprintcup 2017
Das Podium der 1. Division im Sprintcup 2017

Die erste Division gewann in diesem Jahr wieder einmal das Team Airbus-1, nachdem in den letzten beiden Jahren die Mannschaft TeleAsse den 1. Platz erkämpfte. Die TeleAsse kamen in diesem Jahr nicht über den 4. Gesamtrang hinaus, haben dadurch aber den Vorteil, daß sie im kommenden Jahr wieder ohne Handicap-Zusatzgewicht antreten können. Auf dem 2. Platz landete das Nestlé-Team und auf dem 3. Rang die 1. Mannschaft von Eurogate, die in der Division 1 den größten Sprung im Vergleich zum letzten Jahr hinlegten, wo sie noch auf dem 8. Platz landeten.
Die gesamte Abschluss-Tabelle der 1. Division findet ihr in diesem ‚Früher-Teil‘ der Sprintcup-Seite.

Das Podium der 2. Division im Sprintcup 2017
Das Podium der 2. Division im Sprintcup 2017

Die zweite Division wurde auch dieses Jahr wieder von der Mannschaft Airbus-3 dominiert. Mit 5 Siegen bei 5 Rennen in der Haupt-Wertungsrunde stehen sie verdient auf dem obersten Treppchen dieser Division. Auch das Schwester-Team Airbus-4, das dieses Jahr neu hinzugekommen ist und in dem der junge Nachwuchs in die Serie geführt wird, hat sich direkt bis aufs Podest gekämpft, wenn auch erstmal nur auf Platz 3. Den 2. Gesamtrang in der Division 2 belegte davor aber noch das Team Eurogate-2.
Auch hier gibt es einen Link zur gesamten Abschluss-Tabelle der Division 2, guckt euch gern mal an, wie eng es geworden ist.

Allen Teilnehmern meinen Glückwunsch zum Erreichten. Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß bei den Rennen. Es gab ja einige denkwürdige Renntage in diesem Jahr (wenn ich allein an die Weltuntergangs-Wetter bei einigen der Renntage in Lüneburg denke). Aber am Ende sind die Plätze, denke ich, gerecht verteilt.

Wir sehen uns dann im nächsten Jahr zum 13. Sprintcup. Wie ich schon auf der Siegerehrung erwähnte, wird es in Bezug auf die Nennungs-Formalien eine kleine Umstellung geben. Genaueres schreibe ich ein anderes Mal. Ich sehe zu, daß die Ausschreibung in die aktuellen Verbandsmitteilungen gelangt und stelle sie dann auch im Sprintcup-Bereich online. Ihr könnt die Formulare dann direkt herunterladen und mit Leben füllen. Die Eckdaten sind:

  • 19. Januar 2018 für die Einschreibefrist mit Angabe der Anzahl an Teams
    (damit kann dann die Detailplanung für den Ablauf in 2018 erfolgen)
  • 19. Februar 2018 für die Nennungsfrist mit Angabe der in den Teams gesetzten Fahrer/Fahrerinnen

In diesem Sinne: keep racing 🙂

Entscheidung 2017 in Division 1

Nachdem im Anschluß an die Finalläufe der 1. Division Protest gegen ein Manöver im 2. Rennen eingelegt wurde, musste wieder einmal ein ‚Schiedsgericht‘ abgehalten werden, um die letztendliche Wertung zu bestimmen. Nach Aussagen von Augenzeugen hatte Siggi Pildner vom Nestlé-Team im Qualifying nur den 7. Platz erreicht, hatte aber im Rennen deutlich bessere Rundenzeiten und machte nach und nach Plätze gut. Die an Position 4 liegende Claudia Pawlowska von Airbus-2 versuchte er in der letzten Runde zu überholen, wobei es ein hartes Kampfmanöver gegeben hat. Claudia blieb allerdings an ihm dran und drehte ihn in der letzten Kurve vor Start und Ziel um, wobei sowohl er, als auch sie selbst von Thomas Weinhöbel und Dirk Vester überholt wurden.

Anschließend kam Claudia auf dem 6. Rang und Siggi (kochend) auf dem 7. Rang über die Ziellinie. Von außen betrachtet hatte es den Anschein, daß es sich um ein ‚Revanche-Foul‘ handelte und Claudia absichtlich Siggi umgedreht hat.Von Nestlé wurde umgehend Protest eingelegt. Nachdem Zeugen interviewt und die Situation eine Nacht überschlafen wurde, wurde lediglich eine kleine Strafe ausgesprochen, und zwar wurde Claudia als 7. noch gewertet, Siggi wurde direkt vor ihr als 6. gewertet.

Als besonderes Zeichen der Fairness betrachte ich die Hinweise insbesondere des Eurogate-Teams, die sich für Siggi und gegen Claudia aussprachen, obwohl dies für ihre eigene Wertung in der Division 1 einen Nachteil bedeutete. Sie unterliegen mit diesem einen zusätzlichen Punkt für Nestlé eben diesem Team im Kampf um den 2. Gesamt-Platz. Damit verdienen sie meinen ganz großen Respekt.

Den Gesamtsieg in der Division 1, und damit den Titel des Betriebssport-Meisters 2017, holte sich nach 2 Jahren das Team Airbus-1 mit Thomas Dreyer, Thomas Schmitz, Holger Sparsam und Rolf de Brabandt zurück, nachdem sie in den beiden Vorjahren jeweils das Nachsehen gegen das Team TeleAsse um Andreas Aßhoff hatten.

Mein Glückwunsch an die verdienten Sieger!

Ergebnisse auch in Spanien

Sorry, hat ein bisschen länger gedauert als gewöhnlich, einige haben es ja mitbekommen: ein Kartliga-Organisator muss ja auch mal Urlaub machen 😊
Aber heute habe ich die Ergebnisse vom letzten Donnerstag erfasst und auf der Sprintcup-Seite veröffentlicht. Vielen Dank nochmal an Karsten, dass er bei der Verzögerung am Donnerstag die beiden letzten Rennen auch noch geleitet und mir die Ergebnisbögen zugemailt hat. So konnte ich noch rechtzeitig nach Hause und ausreichend schlafen, um am nächsten morgen um 4:30 uhr aufzustehen und die Urlaubsreise anzutreten.
Heute musste ich dann erstmal den Strand ausnutzen und jetzt die Zahlen erfassen. Glückwunsch erstmal an Airbus-3, die ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind und die 2. Division vor Eurogate-2 gewonnen haben. Die Jungs und Mädels von Eurogate haben sich aber auch mittlerweile mehr als nur etabliert: die haben sich enorm gesteigert und verstärkt. Respekt!
Alle Details findet ihr wie gewohnt auf der Sprintcup-Seite.
Auch die Rennen am kommenden Donnerstag in der Division-1 wird Karsten leiten und ich werde ihn aus dem sonnigen Spanien unterstützen.
Bis dahin beste Grüße von Holger

Letzter Renntag 2017 in Lüneburg

Das hat aber mal wieder so richtig Spaß gemacht!

Am Donnerstag dieser Woche haben wir uns mit der Division 2 für diese Saison vom Hansa-Ring in Lüneburg verabschiedet. Die letzten beiden Rennen an dem Abend fanden bei Flutlicht statt, was allerdings dort nicht so wirklich hell ist.

Die beiden ersten Rennen konnten wir aber noch im Hellen absolvieren und hier hat mir insbesondere das erste Rennen wieder einmal einen Riesen-Spaß gemacht. Ich glaube, das konnten auch die Zuschauer sehen. An der Spitze bin ich mit Ralf Kühnert von Airbus und Andreas Wulf von Holborn in einen Dreikampf verwickelt gewesen, der das ganze Rennen über anhielt und sich so richtig gewaschen hat. Dabei haben wir alle drei alles an Können aufgeboten und uns dennoch sehr fair und sportlich niedergerungen. Die Positionen wechselten häufig und jeder konnte zeitweise das Rennen anführen. Am Ende hatte Ralf die Nase vorn und Andreas konnte auch den 2. Platz vor mir behaupten. Natürlich will jeder gewinnen, aber nach diesem Fight war mir jeder Platz recht. Auch Ralf schrieb mir am nächsten Tag eine E-Mail und versicherte mir, daß er ähnlich viel Spaß gehabt hat. An solche Rennen erinnert man sich noch lange zurück. Danke an die Beiden 🙂

Im letzten Rennen gab es zwar auch noch wieder eine unschöne Rennszene, nach der Dirk Neumann vom Holborn-Team das Rennen frühzeitig aufgab, weil es ihm in der gezeigten Art zu gefährlich wurde. Der Verursacher der heftigen Rempelei konnte am Ende aber nicht mehr ausfindig gemacht werden (es war wirklich duster!). Es gab noch eine kleine Predigt von der Rennleitung, danach war das Thema dann aber auch durch. Auch wenn es mal ein bisschen rüde zugeht, muss man ja nicht dem anderen gleich an den Kragen wollen.

Ach ja:
und dann war da noch die Auswertung! Der eine oder andere hat’s gemerkt, Ralf und Markus von Airbus haben mir entsprechende Hinweise gegeben, daß die Team-Rangliste irgendwie durcheinander geraten ist. Ich habe heute etwa 5 Stunden gebraucht, um den Fehler zu lokalisieren und abzustellen. Das war wirklich ein kniffliges Problem. Es hing damit zusammen, daß wir im letzten Rennen vor der Sommerpause eine bisher noch nicht dagewesene Situation hatten, nämlich daß nur 2 Teams gewertet wurden, weil Holborn-2 nicht angetreten war.
Die Anzeigen auf der Sprintcup-Seite werden ja durch irrwitzige SQL-Formeln immer aktuell aus den Zahlen der Datenbank errechnet und aufbereitet. Diese SQL-Statements können einen schon schwindelig machen. Es wird dabei immer rennenweise gruppiert, um 3, 2 oder 1 Punkt auf die Teams zu verteilen. In dieser Gruppierung entstand dann ein Bruch nach dem Rennen #124, weil dort das 3. Team entfiel. Dementsprechend bekam das Team im nächsten Rennen (#129), das eigentlich mit 3 Punkten hätte belohnt werden sollen, den 1 ausgefallenen Punkt und das 2. Team dann die 3 Punkte vom ersten. Von da an setzte sich das fort und die Zählung der Team-Punkte war nicht mehr nachvollziehbar.

Aber ich habe den Fehler eingekreist und anschließend auch eine geänderte Formel entwickelt, die mit einer solchen Situation fertig wird. Jetzt sollte alles korrekt angezeigt werden. In einer solchen Situation kann ich dann aber auch erkennen, daß ihr die Auswertungen auch wirklich anschaut 😉

In diesem Sinne,
keep racing

Aktuelle Nennliste Sprintcup 2017

Auf Anregung von Benny Schäfing vom Airbus-Team habe ich hier (komplett als pdf-Datei) mal eine aktuelle Zusammenstellung der aufgestellten Fahrer und Fahrerinnen aus dem Datentopf gemacht. Sortiert ist das Ganze nach BSG’en und darunter nach den einzelnen Teams incl. dem Reserve-Pool der jeweiligen BSG.

Insbesondere auch wegen der mittlerweile festgefahrenen Reserve-Piloten gibt euch das mal eine gute Übersicht, wer wo während der Schlussrunde nach der Sommerpause eingesetzt werden kann.
Solltet ihr Fehler feststellen, nur heraus mit der Sprache. Nobody is perfect 😉

Auch Div-2 bei Regen in Lüneburg

Nachdem vor 4 Wochen die Division-1 des Sprintcups einen denkwürdigen Abend bei Wolkenbruch-Wetter hatte, gab es auch gestern abend für die Fahrer und Fahrerinnen der Division-2 richtig nasse Klamotten.
Während das erste Rennen noch komplett im Trockenen stattfand, fing es während des 2. Rennens an zu regnen. Mit Beginn des Qualifyings für das 3. Rennen öffnete Petrus aber dann so gegen 20 Uhr kompromisslos die Schleusen. Das war schon ein Spaß! Es dauert dann nur eine halbe Runde, um durch 2 oder 3 richtige Wasserlachen zu düsen, und schon ist man bis auf die Knochen nass. Für das fehlerfreie Durchfahren der Schikane auf der Geraden musste man dann auch schon mit Ballistik-Kenntnissen kommen und nicht mehr Rollwiderstand oder ähnlich profanem Zeugs. Vor der Schikane ein See auf der linken Seite, in der Schikane dann einer auf rechts und nach der Schikane dann sowohl als auch. Und das Ende der Geraden ist dann auch gern viel zu schnell da und man bremst zu spät (und immer schön nur die Hinterräder)! Dort mussten einige in den Notausgang!
Verletzt hat sich zum Glück niemand. Auch beim 4. und damit letzten Rennen des Abends gab es keine Verletzten, aber eine Reihe von mehr oder weniger eleganten Three-Sixties bei Vollgas auf der langen Geraden. Soll heißen: 360 Grad Drehung auf der Hochachse. Einmal alles nach hinten gucken und weiterdrehen, bis wieder vorne Vorne ist 😉
Der Regen wurde nochmal stärker und ich hab mir die Situationen aus der Nähe angesehen. Als dann auch noch direkt neben der Strecke der eine oder andere Blitz einschlug, habe ich dann die Reißleine gezogen und das Rennen vor Ablauf der kompletten Zeit vorzeitig beendet. Meiner Meinung nach waren alle einverstanden, es muss ja nicht erst etwas passieren. Und das war schon hart an der Grenze. Auch wenn es einen Heidenspaß macht, muss man wissen, wann es gut ist.
Und wenn man schlau war, hatte man komplette Wechselgarderobe mit und konnte sich hinterher wieder trockenlegen.
Von solchen denkwürdigen Fahrten kann man noch seinen Kindern erzählen.
Die Ergebnisse der Rennen sind auch bereits eingepflegt. Schaut euch das gern auf der Sprintcup-Seite an. Bis zum Wochenende noch im Aktuell-Teil, anschließend weiterhin in der Früher-Abteilung

Division-1 auf nassem Hansa-Ring

Gestern war mal wieder Zeit für Gefühl 😉
Pünklich zum Beginn der Hauptrunde der Division-1 hat Petrus die Strecke in Lüneburg geflutet. Das war schon was für Fortgeschrittene, hab ich mir sagen lassen. Ich hatte ja mit Detlef Quade eine Vertretung als Rennleiter geschickt und konnte das nicht selbst miterleben. Aus meiner Sicht hat er seine Sache Klasse gemacht, und das unter erschwerten Bedingungen! Vielen Dank noch einmal dafür.
Und weit nach Mitternacht hat er mir noch die Ergebnisse zugeschickt und einen kurzen Bericht dazu. Den hänge ich hier direkt unten dran!
Die Ergebnisse sind mittlerweile auch im Netz, schaut dazu auf die Sprintcup-Seite.

Und hier die Reportage von Detlef zum gestrigen Abend:

Hallo Holger,
dieser Renntag war wieder mal etwas ganz Besonderes.
Schon zu beim Eintreffen der Fahrer war Hauptdiskussionspunkt das Wetter und wie heftig es wohl werden wird, was da runterkommt. Regenoverall, oder lieber doch nicht? Welche Regen-App taugt was?

Letztlich hatten pünktlich zum Rennen alle ihre Regenklamotten an und das war gut so.
Was in den Minuten vor dem ersten Quali des Abends noch recht harmlos begann, wuchs sich im Laufe der wenigen Quali-Minuten zu einem sehr heftigen Regenguss vom Feinsten aus. Links und rechts der Karts spritzte das Wasser meterhoch, in den Senken der Kartbahn sammelte sich in ganz kurzer Zeit so viel Wasser an, dass nur noch eine schmale Fahrspur von einer knappen Kartbreite (wenn überhaupt) übrig blieb. Diverse Karts blieben liegen, wer sich wo gedreht hatte, weil er einfach nichts mehr sehen konnte, weiß ich nicht.

Jedenfalls haben wir nachdem das Quali durch war (die Fahrer/innen waren es trotz Overall auch) erst einmal eine kurze Krisenbesprechung gemacht. Was tun? Ganz absagen? Zu viele Fahrer waren bereits da oder fast vor Ort. Andererseits berichteten die gerade gefahrenen Fahrer von extrem schlechten Sichtverhältnissen. Laut Regen-App war das schlimmste bereits überstanden. Die zu erwartende Regenmenge flachte ab. Also beschlossen wir, erst mal abzuwarten. Der See auf der Kartbahn unten in der 180°-Kehre ging zunächst über die komplette Breite der Kartbahn, wurde aber allmählich weniger. Nach gut 35 Minuten testeten Andreas Aßhoff und Thomas Maliszewski (war nach Zeugenaussagen doch eher Marco Oehme) die Bahn auf Befahrbarkeit und legten bereits deutlich bessere Zeiten hin, als noch im Quali.
Da aber in der Kurve ganz unten an der Kartbahn nur eine Spur von etwa einer Kartbreite befahrbar war, beschlossen wir einen fliegenden Start für dieses und später auch die folgenden Rennen zu fahren. Es wäre sonst zu befürchten gewesen, dass doch einige Karts samt Fahrern im Teich in der ersten Kurve nach dem Start versenkt worden wären…

Im Laufe der Rennen trocknete die Bahn immer weiter ab, von Runde zu Runde fielen die Zeiten. Auch wenn die Fahrer der letzten beiden Rennen sicher nicht mehr so nass wurden, wie die der ersten Rennen, wird dieser Renntag wohl allen in regenfeuchter Erinnerung bleiben.

Viele Grüße
Detlef

Car2Go-Cup 2017

Heute am Muttertag 2017 haben wir zum zweiten Mal erfolgreich den sogenannten Car2Go-Cup ausgetragen. Organisiert durch die Kart-Sparte des BSV war diese Veranstaltung Teil der Hamburgiade 2017.
Es haben sich 12 Teilnehmer eingeschrieben, die in der Mega-Kart-Bahn in Norderstedt nach folgendem Format dieses Mini-Turnier ausgekämpft haben:

  • Qualifying
    10 Minuten freie Zeitenjagd
  • Sprintrennen A
    15 Minuten Kampf um Positionen, aufgestellt nach den erreichten Top-Zeiten während des Qualifyings
  • Sprintrennen B
    weitere 15 Minuten Kampf um Positionen, wobei jeder in ein anderes Kart steigen musste, die Zuordnungen wurden vorher ausgelost. Die Start-Reihenfolge war hier so, daß die Karts genau in der Reihenfolge gestartet sind, in der sie im 1. Rennen ins Ziel gekommen sind. Der Clou war, daß jetzt aber andere Fahrer in dem Kart saßen. Dieses Rennen war schon deutlich gekennzeichnet von vielen Positionskämpfen, bis sich die Reihenfolge wieder in Richtung des ersten Rennens entwickelte.
  • Sprintrennen C
    ein letztes Sprintrennen um die Plätze und Positionen, ebenfalls wieder mit einer Länge von 15 Minuten. Gestartet wurde dieses Rennen in der Reihenfolge der erreichten Platzierung im 1. Rennen, diesmal waren aber die Plätze der Fahrer ausschlaggebend und nicht die der Karts. Allerdings kam es auch hier noch zu einigen packenden Szenen, weil man schließlich nicht noch einmal dasselbe Kart, sondern mittlerweile schon das dritte verschiedene Kart besetzt hatte. Und da kann man auch mal vom ‚Brenner‘ in die ‚letzte Gurke‘ versetzt werden und muss sich dann wundern, wie schnell die anderen plötzlich sind.
Erreichte Top-Zeiten nach Karts
Erreichte Top-Zeiten nach Karts
Erreichte Top-Zeiten nach Fahrern
Erreichte Top-Zeiten nach Fahrern

Für die erreichten Ergebnisse in allen 3 Rennen wurden Punkte nach dem üblichen Muster des Sprintcups vergeben: der Sieger bekam 12, der zweite 10 Punkte. Die weiteren Plätze dann 9, 8, 7 usw. Nur der letzte Platz ging leer aus. Der Gesamtsieg ergab sich aus der Summe der erzielten Punkte.

Es wurden für die ersten 3 Plätze, ähnlich der Olympiade, Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen vergeben, und dies für die Damen und Herren getrennt. Bei den Damen gab es wegen mangelnder Konkurrenz nur eine Gold-Medaille. Diese erhielt Sandra Strohbusch von der Lufthansa-Technik. Bei den Herren waren auf dem 1. und dem 3. Platz zwei bekannte Gesichter der Szene: Gold für Christian Panske und Bronze für Gunnar Ewald, beide von der BSG des TÜV-Nord. Die Silber-Medaille errang mit Tobias Penski ein junges, neues Gesicht in der Hamburger Kart-Szene. Er war für die BSG Haspa angetreten und ich denke, wir werden zukünftig mehr von ihm sehen.

Als Sonderpreise wurden noch 3 Original-Williams-Rennanzüge an die 3 platzierten Herren vergeben, die uns von der Firma Bacardi bzw. Martini zur Verfügung gestellt wurden. Das gab schon ein paar leuchtende Augen. Die Dame im Feld und die viert- und fünftplatzierten Herren erhielten noch ein Williams-Polo-Shirt von der selben Quelle.

Allen Teilnehmern Dank für das sportlich faire Mitmachen und allen Platzierten einen Glückwunsch und vielleicht bis zum nächsten Mal, wobei die Sonderpreise wohl eher eine einmalige Gelegenheit gewesen sind 😉

Auftakt für die Division 2

Mit dem Wetter hätten wir es am letzten Donnerstag nicht besser treffen können: zum Auftakt der Hauptrunde für die Division 2 kam pünktlich die Frühlingswärme in den Norden!
So konnten dann die neun Division-2-Teams in die Hauptrunde des Sprintcups starten. Entsprechend der geplanten Aufteilung fuhren sechs Teams ein einzelnes Rennen, während drei Teams jeweils zwei Rennen auf der Agenda hatten. So wird es auch bei den weiteren Renntagen sein, mit Ausnahme des letzten, finalen Renntages der beiden Divisionen. Damit müssen alle Teams für ihre fünf Rennen der Hauptrunde nur jeweils vier Mal die Reise nach Lüneburg oder Bispingen antreten. Und vor dem allerletzten Renntag haben alle Teams nur noch genau ein Rennen übrig und der Finaltag behält dadurch seine besondere Spannung.

Die Ergebnisse der ausgetragenen Rennen lassen sich auf der Sprintcup-Seite ausgiebig studieren. Auch das Singlescoring, die beliebte Einzelfahrerwertung des Sprintcup-Hamburg, ist jetzt wieder entsprechend der Team-Qualifikation in die beiden Divisionen unterteilt.

  • Hier ist der direkte Link zur aktuellen Übersicht der Division 2
    Oben links (unter ‚Stattgefundene Rennen:‘) ist übrigens eine aufklappbare Liste, mit der man das jeweilige Rennen auswählen kann, um anschließend mit der Schaltfläche ‚anzeigen‘ zur Anzeige des gewählten Rennens zu springen.
    Mit dem ‚Wechseln‘-Button ganz oben links kommt man wieder zurück in die Auswahl der unterschiedlichen Gruppen- oder Divisions-Ergebnisse
  • Über diesen Link gelangt ihr auch direkt zum Singlescoring
    In den Singlescoring-Listen könnt ihr übrigens auch auf die Namen klicken und erhaltet eine Aufstellung, wie die Fahrer-Punkte zusammengekommen sind 😉

Viel Spaß damit und bis bald,
Holger

Car2Go-Cup 2017

Hamburgiade 2017
Hamburgiade 2017

Im Rahmen der 2. Hamburgiade wird durch die Kartsparte des BSV der 2. Car2Go-Cup durchgeführt.

Das Carsharing-Unternehmen Car2Go tritt wieder als Hauptsponsor auf und ermöglicht uns diesen Mini-Sprintcup. Er findet am Sonntag, 14.5. ab 11:00 Uhr in Norderstedt auf der Mega-Kart-Bahn statt.

Wer diesen ursprünglichen Formelsport am Muttertag einmal aus nächster Nähe sehen will, sollte sich bei Mega-Kart ‚In de Tarpen‘ einfinden. Die Location liegt direkt an der Stadtgrenze zwischen Norderstedt und Hamburg. Vielleicht weckt das die Lust, im nächsten Jahr auch als Aktive(r) diesen Sport einmal auszuprobieren. Es gibt ausreichend ‚Tribünen-Plätze‘, von denen man das Geschehen von erhöhter Position aus verfolgen kann.

Eintritt für die Zuschauer ist natürlich frei 😉