NOP 2017 – Ergebnisse 2. Renntag

Am 30.04.2017 war der zweite Lauf zum NOP 2017 bei schönstem Sonnenschein in Schleswig.

Es hatten zwar einige – mich eingeschlossen – gehofft, dass die Strecke nass ist oder gar durch Frost noch ein wenig Eis und Schnee zu sehen ist, aber einen Sonntagvormittag auf einer sonnigen Kartbahn verbringen… ist auch nicht zu verachten.

Kommen wir zum wichtigen Teil – den Ergebnissen:

NOP-Kart-Racing-2017-2.Renntag

BSV Sprint-Cup 30.03.2017

Nachdem ich beim NOP ja das erste Rennen aussetzen musste ging mit dem Sprint-Cup in Bispingen am 30.03.2017 das Kartjahr endlich auch für mich los 😉
Und ich hatte sogar in Bispingen Indoor ein positives Erlebnis – damit hatte ich in diesem Leben nicht mehr gerechnet…
Es war ein sehr fairer Renntag. Selbst die wenigen Berührungen im Zweikampf gingen über ein anstupsen kaum hinaus.
Im ersten Stint traten Nestle, Generali und Holborn-Kerosin gegeneinander an und Nestle konnte gleich mit den ersten drei Startplätzen ein Ausrufezeichen setzen. Sie konnten diese Positionen bis zum Ende halten und sogar einen deutlichen Vorsprung vor dem Rest des Feldes herausfahren.
Dahinter lieferten sich Detlef und Thorsten von Generali einen harten Kampf den Thorsten am Ende für sich gewinnen konnte. Das Daniel es tatsächlich noch auf Platz 6. Geschafft hat… nicht schlecht, Herr Specht.
Er hatte in der Quali Probleme mit dem Kart und wollte dieses in der Box tauschen, war da aber ganz allein und musste erst einmal durch die halbe Kartbahn turnen um jemanden zu finden, der ihm ein Austauschkart gibt. Und so durfte er mit einem kalten Kart vom letzten Platz starten. Und bis er die Mühle warm hatte war die Spitze schon soweit weg, dass da nichts mehr zu retten war.

Nächstes Rennen: TeleAsse gegen Telefonica 2 und EuroGate 3.
Gerüchten zu folge soll es vorn heiß geführte Kämpfe gegeben haben. Ich habe davon nur was mitbekommen als ich überrundet wurde.
Die G-Force konnte zwar mit Andre und Andreas nicht mithalten, konnte aber zumindest Thomas Paroli bieten. Das Ergibnis entspricht der oben genannten Starterliste.
Mein Rennen war das definitiv nicht. Schon nach wenigen Runden tat mir alles weh, und die Tatsache, dass ich in den Kurven die Leute vor mir teilweise schieben musste, aber nicht gegenhalten konnte weil sie auf der nächsten Graden gleich wieder weg waren machte mich auch nicht glücklicher.
Und es sollte noch ein weiteres Rennen für uns kommen… Was das wohl wird…

Dritter Stint: Telefonica 1gegen Airbus 2 und EuroGate 1
Schon in der Startaufstellung traute so mancher seinen Augen nicht Das gesamte Airbus-Team lag fast als Block geschlossen im Mittelfeld. Nur die Oehme hat sich irgendwie dazwischen gemogelt.
Die ersten vier Startplätze gingen an Telefonica und EuroGate.
Im Rennen konnten sich die ersten drei recht schnell absetzen, nur Cindy bekam es mit dem Airbus-Block zu tun und musste Claudia und Norbert vorbeilassen.
Dann muss irgendwas passiert sein als ich grad nicht hingekuckt habe, denn plötzlich waren Cindy und Marco vor Norbert…
Claudia konnte zwar an die Spitze heranfahren, war aber nicht schnell genug um einen Angriff starten zu können.
Und Benny…? Ich weiß nicht, ob der einfach ein schlechtes Kart hatte, aber sonst kann er auch damit immer noch angreifen, jetzt eierte er auf dem 9. Platz (!) rum und musste froh sein nicht von Björn geschluckt zu werden.
Kein Plan, was da los war.

Im 4. Stint des Tages waren wir – Telefonica 2 – wieder dran und durften gegen SKF 2 und EuroGate 3 antreten, und das in die andere Fahrtrichtung.
Oder wie ich es nennen möchte: Die einzig richtige Fahrtrichtung!
Für viele, mich eingeschlossen, war es das erste Mal, das wir in Bispingen in die „richtige“ Richtung gefahren sind, man musste also erst einmal schauen, wo sich die Kurven und Bremspunkte verstecken.
Ich hatte ein deutlich entspannteres, runderes Gefühl und war daher etwas enttäuscht als ich nur den letzten Startplatz abbekam. Da die anderen drei Fahrer aus meinem Team aber die Plätze 1 – 3 einnahmen sah es trotzdem nicht schlecht für uns aus. Das Feld „dazwischen“ bestand vorn aus einem Block SKF und hinten einem Block EuroGate, also fast sauber sortiert.
Los ging es mit einem fliegenden Start und schon in der ersten Kurve stand ein Kart von EuroGate falsch herum auf der Strecke. Einer weg.
Ein, zwei Kurven weiter versuchten sich die drei EuroGate-Jungs vor mir sich gegenseitig zu überholen und machten das Tor für mich auf. Ich habe mich direkt an den gehängt der für mich am schnellsten aussah und hatte Glück: Er kam zwischen den anderen beiden durch und vor der nächsten Kurve hatte ich schon etwas mehr als eine Radlänge Vorsprung und konnte mich so an den beiden vorbeipressen. Noch zwei im Sack.
Der letzte Kollege von EuroGate hat mich dann vorbei gelassen. Innerhalb von max zwei Runden ein komplettes Team überholt… nicht schlecht.
Und mit ein wenig Glück konnte ich den Platz auch halten. Es kam zwar bis zur Mitte des Rennens immer wieder jemand von hinten heran, teilweise bis auf Schlagdistanz, dann wurde der Abstand aber deutlich größer und am Ende kam ich sogar näher an Matthias und den Hemp heran. Wobei… ich glaube, die haben am Ende nicht mehr durchgezogen und nur noch die Plätze verwaltet, den von den Zeiten her waren sie eigentlich schneller.
Vorn kurvte die G-Force rum und wechselte wiederholt die Position. Bis dann Carsten Bange wurde weil sein Namensvetter mit K immer mehr aufkam und an Jan vorbeizog.
Am Ende konnte daher Telefonica vor SFK und EuroFGate siegen.

Den letzten Stint des Tages zwischen Telefonica 1 EuroGate 1 und SKF 1 konnte ich leider nicht in Ruhe anschauen. Es war aber das einzige Rennen, in dem ich ein richtiges Foul gesehen habe als jemand beim Überholen direkt beim Einlenken ein anderes Kart quer geschoben hat.
Ansonsten – soweit ich sehen konnte – auch hier ein fairer Kampf um die Spitze den am Ende EuroGate knapp, sehr knapp, für sich entscheiden konnte.
Telefonica konnte zwar alle vier Fahrer in die Top sechs bringen – gegen nur zwei von EuroGate, Eurogate konnte sich aber die bessere Platzierung sichern.
Beide Teams konnten 25 Punkte erfahren, da Björn sich aber den ersten Platz sichern konnte ging der Sieg an EuroGate.

Alles in Allem hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe, wir fahren jetzt nur noch „richtig herum“.. Mal schauen, was nächste Woche ansteht…
In diesem Sinne

Good Night, Good Fight!

NOP 2017 Ergebnisse 1. Renntag

Hallo Leute,

leider konnte ich wegen festen Terminen mit Villeroy & Boch nicht mitfahren und ärgere mir die Krätze wegen der verpassten Punkte – wenn ich meine Ergebnisse vom letzten Jahr betrachte sollten bei dem Fahrerfeld zumindest ein Platz im Mittelfeld drin gewesen sein…

Grummel

Daher kann ich auch wenig zum Renntag sagen, euch aber zumindest die Ergebnisse zur Verfügung stellen.

Da der Gesamtstand nach dem ersten Renntag vom Ergebnis her wohl nicht vom Stand des Renntages abweichen dürfte verzichte ich noch darauf, den Gesamtstand zu veröffentlichen…

… aber es gibt den Stand auch als PDF:

NOP-Kart-Racing-2017-1.Renntag

 

NOP 2017 – Ideen zur Klassenteilung

Nachdem es ja letzte Saison so einige Diskussionen zum Thema „was machen wir, wenn wir eine Klasse teilen müssen?“ gab hatte ich euch ja gebeten mal ein wenig Gehirnschmalz darauf zu verwenden..

Ob die geringe „Beteiligung“ am mangelnden Interesse oder am mangelnden… nein, das sag ich jetzt nicht….

Kurz: Ich habe hier ein paar Vorschläge für eine mögliche Lösung gesammelt. Und ich denke, wir sollten uns spätestens am ersten Renntag einig sein und dies dann über das ganze Jahr durchziehen (und nicht nur die letzten ein, zwei Renntage).

  1. Wir teilen wir letztes Jahr von mir vorgeschlagen so nach Platzierung, das der Erste in Gruppe 1, der Zweite in Gruppe 2, der Dritte wieder in Gruppe 1… eingegliedert wird.
    Grundlage ist immer die aktuell gültige Gesamtwertung.

    Nachteil:
    Es fahren nicht mehr unbedingt die Fahrer die um einen Platz kämpfen auch in der gleichen Gruppe: Wie Kitzi letztes Jahr richtig bemängelte kann man so im direkten Zweikampf nur schwer Vorteile herausfahren. Ist nach meinem Dafürhalten aber immer noch besser als das freie Losen wie in den letzten Jahren…
    Vorteil:
    Jeder Fahrer kann durch diese Verteilung Punkte erfahren die ungefähr seinem Leistungsvermögen im Gesamt-Klassement entsprechen. Man bekommt möglicherweise ein paar Punkte mehr, da dies aber auf alle zutrifft gleicht es sich in der Regel aus.

  2. Vorschlag von Kitzi: Wir teilen die Gruppen so ein, dass die ersten Fahrer eine Gruppe bilden und die weiter hinten liegenden eine Gruppe: Bsp.: Bei 16 Fahrern in einer Klasse kommen in Gruppe 1 diejenigen die in der Gesamtwertung Platz 1. bis 8. haben, und in Gruppe 2 der Rest.

    Nachteil:
    Die Fahrer auf Platz 9 und 10 in der Gesamtwertung – also eher das Mittelfeld – dürften jetzt in der neuen Gruppe die Schnellsten sein und könnten möglicherweise an dem Renntag viermal 50 Punkte abstauben während die Fahrer die in der Tabelle direkt vor ihnen liegen in ihrer Gruppe mit hoher Wahrscheinlichkeit jede Menge Staub schlucken und die letzten Plätze unter sich ausmachen dürfen. Wir haben hier also eine deutliche Verzerrung der Ergebnisse.
    50 Punkte für den ersten Platz gegen 33 für den Achten sind halt ne Menge Holz.

    Vorteil:
    Abgesehen von dem Punkt, an dem die Gruppen getrennt werden, fahren die direkten Konkurrenten gegeneinander. Es sind also enge Fights zu erwarten und man kann sich ggf. mit guter Fahrweise von seinen Konkurrenten absetzen.

  3. Vorschlag von Peter. Aktuell werden bei getrennten Gruppen auch zweimal erste Plätze ausgefahren. Sein Vorschlag war, dass man trotzdem die gesamte Klasse als eins wertet. Was schwierig wird ist die Umsetzung, nicht nur vom Zeitansatz der Bearbeitung her – ich muss die Daten ja irgendwie noch am Renntag in den Rechner bekommen, sonst gibt es keine Siegerehrung…

    Schwierig ist die Frage: „Was soll man als Grundlage für die Platzierung nehmen?“
    Da bleiben eigentlich nur die gefahrenen Zeiten.
    Rundenzeit? Fänd ich blöd, das wäre dann wir eine bessere Quali.
    Gesamtzeit? Da müsste dann sichergestellt werden, dass wirklich alle gleichviele Runden fahren. Sonst wird Kuddel möglicherweise als Überrundeter früher abgewunken und hat eine bessere Platzierung.

    Nachteil:
    Egal welchen Wert wir als Grundlage nehmen, es kann das Rennen selbst nicht mit in Betracht gezogen werden.: Bsp.: In Gruppe 1 wurde ein „Nicht-Angriffs-Pakt“ geschlossen und man fährt einfach hintereinander her, in Gruppe 2 ist die Spitze heiß umkämpft und die Platzierungen wechseln jede zweite Kurve. Ich glaube, wir müssen uns nicht darüber unterhalten, welches Rennen wir lieber sehen wollen – oder auch darin mitfahren möchten – aber was bedeutet das für die Platzierungen. In Gruppe 1 gibt es keine Behinderungen durch Zweikämpfe und durch das Windschattenfahren und Schieben kann man pro Runde so einige Zehntel gewinnen. In Gruppe 2 verlieren die Jungs dafür bei jedem Überholmanöver, bei jeder Kurve die in Kampflinie angefahren wird Zeit. Jetzt hätte am Ende Kuddel in Gruppe 1 bessere Zeiten – und damit auch Platzierungen – als Paul in Gruppe 2 obwohl er eigentlich nichts gemacht hat und Paul wird für seinen hart erkämpften ersten Platz nicht belohnt (sondern eher noch bestraft).
    Vorteil:
    Wir hätten am Ende für das einzelne Rennen tatsächlich jeden Fahrer separat auf einem Platz, was in der Gesamtwertung das Leben einfacher macht. Wir könnten auch einfach weiter – wie bisher schon – blind losen, da es dann ja egal wäre, wer in welcher Gruppe fährt.
    Wobei… hmmm…
    Wenn ich in einer Gruppe nur einen Spitzenfahrer habe und der Rest aus dem Mittelfeld kommt kann er wahrscheinlich ungestört allein vorneweg fahren. Es kommt also wieder darauf an, ob die in der anderen Gruppe einen Zug bilden und Zeit gewinnen oder ggf. gegeneinander kämpfen und Zeit verlieren…. Ist das dann noch ein Vorteil?

Wenn jemand noch andere Ideen hat… gern her damit. Möglicherweise sind auch Kombinationen mehrere Ideen möglich die ich noch gar nicht auf dem Zettel habe. Vielleicht gibt es auch Vor-, bzw. Nachteile einzelner Ideen, die ich bisher nicht mit in Betracht gezogen habe.

Aber solange wir teilen müssen – was ja zu begrüßen ist, da es bedeutet, das unsere Serie vielen Fahrern gefällt und sie gern bei uns mitfahren – werden wir fast immer teilen müssen da wir nicht genug Fahrer gleichzeitig auf das Graue stellen können. Ich glaube die einzige Strecke in erreichbarer Nähe auf der das möglich wäre, wäre Bispingen… und abgesehen davon, das das wahrscheinlich finanziell nicht zu wuppen ist, wäre das für einige Leute ach von der Anreise her schwierig.

In diesem Sinne wünsche ich euch bis zum März noch ein paar entspannte Tage.

NOP 2017 – Termine!!!!

Hallo ihr Nasen!

Ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle überlebt und seid gut ins neue Jahr reingerutscht.

Carsten hat es auf jeden Fall gut geschafft und war auch schon fleißig: Wir haben die Termine für 2017!

Geplant sind wieder acht Renntage + ein Freundschaftsrennen in Wittenburg.

  • 19.03. Schwerin 10:00 Uhr
  • 30.04. Schleswig 09:00 Uhr
  • 04.06. Lüneburg 10:00 Uhr
  • 25.06. Schleswig 09:00
  • 09.07 Lüneburg 10:00 Uhr
  • 20.08. Wittenburg 10:00 -> Fun-Race
  • 10.09 Schleswig 09:00 Uhr
  • 24.09. Lüneburg 10:00 Uhr
  • 22.10 Schwerin 10:00

HINWEIS:
Bei den Terminen im September gibt es aktuell noch ein, zwei Fragezeichen, das sollte aber zeitnah geklärt sein wahrscheinlich können wir das schon in der nächsten Woche fix machen.

Wie ihr seht haben wir mit Schwerin, Schleswig und Lüneburg wieder drei Strecken geplant. Es gab Anmerkungen von einzelnen Fahrern die nur in Schleswig und Lüneburg fahren wollten.
Die Strecke in Schwerin wird zwar in diesem Leben nicht mehr meine Lieblingsstrecke – ich vermisse Bönningstedt, Friede seiner Asche – aber die Auswahl an Strecken im Norden ist halt etwas begrenzt, zumal wenn es bezahlbar sein soll und man auf Gewichtsausgleich Wert legt.

Und eine Strecke, auf der wir Ende Oktober fahren sollte schon Indoor sein.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen ein schönes Regenrennen mit Sturm und allem, aber:
Wir müssen auch immer daran denken, das wir da den halben Tag oder länger auf der Strecke rumhühnern.
Eine halbe Stunde Anfang November in Bassum bei Eisregen… Ist OK.
Da war einem zwar doch recht frisch, aber man konnte sich danach ganz entspannt im Auto aufwärmen.
So ein Wetter beim NOP würde uns entweder einen Abbruch oder rundrum eine Lungenentzündung bringen.

 

NOP 2016 – 8. Renntag – Ergebnisse

Hier wie versprochen die Ergebnisse des 8. und damit letzten Renntages des NOP 2016. Jetzt fehlt nur noch die Siegerehrung mit großem Grünkohl-Gefutter am 13.11.2016.

Sollte einer von euch am letzten Renntag nicht dabei gewesen sein und daher keine Einladung erhalten haben schreibt am Besten in der Whatsapp-Gruppe schauen, Stefan hat dort Screenshots der Anmeldung eingestellt.

Bitte die Anmeldung entweder per Post oder – wahrscheinlich besser – per E-Mail an die dort genannten Kontakt-Daten senden.

Zum Wesentlichen:
Hier für euch die Ergebnisse des 8. Renntages.
Wie angekündigt steht damit auch das Gesamtergebnis.

Bitte prüft zeitnah, ob da noch Fehler oder Ungereimtheiten zu finden sind und meldet euch im Falle eines Falles bei Stefan oder Carsten, damit wir diese ggf. noch korrigieren können bevor die Pokale erstellt werden. Es will ja keinen ’nen Pokal bekommen, auf dem Mit Edding die Platzierung geändert wurde…

NOP 2016 8. Renntag als PDF.

Das Endergebnis des NOP 2016 findet ihr hier

k1-r8-2016-10-09

k2-r8-2016-10-09

k3-r8-2016-10-09

 

NOP 2016 – 7. Renntag – Ergebnisse

Und hier für euch die Ergebnisse des 7. Renntages noch einmal als PDF: nop-kart-racing-2016-r7

Den aktuellen Gesamtstand findet ihr hier.

Am 09.10.2016 findet dann der 8. und letzte Renntag dieses Jahr in Schwerin statt, ein paar Modalitäten zur Wertung des Tages findet ihr auf dieser Seite etwas weiter unten.

Und vergesst nicht euch rechtzeitig für das große Fressen am 13.11.2016 anzumelden. Ich werde noch einmal nachhaken und wenn möglich die Kontaktdaten hier veröffentlichen.

k1-r7-2016-09-25

k2-r7-2016-09-25

k3-r7-2016-09-25

NOP 2016 – Berechnung letzter Renntag

Da ich aktuell noch auf die Zustellung der Ergebnis-Listen warte nutze ich die Zeit euch noch einmal die geplanten Regelungen für die Wertung des letzten Renntages in Schwerin auszulisten.

  1. Wenn es die Anzahl der verfügbaren Karts zulässt werden alle „Meisterschaftsfahrer“ in einer Gruppe fahren.
    Zur Erklärung:
    Meisterschaftsfahrer sind hier alle Fahrer die noch um Punkte in der Gesamtwertung fahren, nicht – wie von einigen Fahrern fälschlicherweise angenommen – Fahrer die noch eine Chance auf einer der vorderen Plätze haben.
  2. Ist es auf Grund der Anzahl der Kart und Fahrern in einer oder mehreren Klassen nicht möglich alle Meisterschaftsfahrer in einer Gruppe fahren zu lassen werden die Fahrer wie folgt auf die Gruppen verteilt:
    Platz 1 in Gesamtwertung -> Gruppe 1
    Platz 2 in Gesamtwertung -> Gruppe 2
    Platz 3 in Gesamtwertung -> Gruppe 1
    usw…
    Hintergrund:
    Jede andere Aufteilung (per Los oder durch einen Cut nach einer bestimmten Anzahl von Fahrern) würde ggf. Fahrern aus den „hinteren Rängen“ Vorteile verschaffen, oder – beim Losen – einzelne Fahrer benachteiligen oder bevorzugen wenn das Los-Glück sie in eine leichtere oder schwerere Gruppe spült.
  3. Punkte von Gastfahrern – also allen Fahrern die nicht mehr in der Gesamtwertung sind – werden nur für die Tageswertung, nicht aber für die Gesamtwertung gerechnet.
    Hintergrund:
    So soll verhindert werden, dass ein Gastfahrer als Crack auf seiner Heim-Strecke möglicherweise die Wertung beeinflusst.Und wehe es sagt jetzt jemand, dass das auch für Gastfahrer am zweiten Renntag zutrifft!
    Ja, das stimmt und dürfte mich in den letzten Jahren auch den einen oder anderen entscheidenden Punkt gekostet haben.Aber das lässt sich rechnerisch kaum vernünftig darstellen.Hintergrund:
    Jeder Fahrer der aktuell drei komplette Renntage auf dem Buckel hat ist aktuell noch in der Gesamtwertung, da er mit dem Lauf in Schwerin die für die Gesamtwertung benötigten 50% erreichen könnte. Um immer alle rauszurechnen, die nicht mehr in der Gesamtwertung sind wäre ein riesen Aufwand nötig, da halt jedes einzelne Rennen, an dem der Fahrer teilgenommen hat umgerechnet werden müsste.Also: Ja, aber nein Danke!

NOP 2016 6. Renntag – Bericht

Zu erst einmal Sorry dafür, dass die Veröffentlichung des Berichts „etwas“ gedauert hat, musste zwischendurch ein wenig Kollegen schulen durfte… und ich find es irgendwie doof dabei andere Sachen zu machen 😉

Ich habe es aber doch – wider erwarten – noch vor dem nächsten Rennen geschafft. Wenn auch nur knapp…

Der Tag fing für mich schon recht interessant an. Da mein üblicher Lieferservice ja schon ein paar Tage vorher Richtung Norden aufgebrochen ist musste ich mich morgens kurz vor sechs in die U-Bahn setzen und einmal quer durch Hamburg fahren… weckte Erinnerungen an alte Zeiten, bin glaube ich das letzte Mal in meiner Schulzeit um diese Tageszeit Bahn gefahren. Und man sieht immer noch die gleichen „Party-Reste“ 😉

Leider haben diesmal nur 21 Fahrer (1x K1, 12x K2 und 8x K3) den Weg nach Schleswig gefunden, beim letzten Rennen waren es noch über 30. Ich hoffe, dass beim nächsten Lauf in Lünebüttel wieder ein paar mehr Leutchen im Kart sitzen.

So konnte Paul als Einzelkämpfer bei den Dicken mitfahren und wir ganz entspannt in zwei Gruppen starten.

Auf der anderen Seite… man kommt dann natürlich eher nach Hause… hat auch was.

Zumal mich meine Wetter-App besch‘@%&$ hat. Die meinte, es würde im Laufe des Vormittags anfangen zu regnen. Ich hab mir daher meine Regenkombi angezogen – man will ja vorbereitet sein – und in dem strahlenden Sonnenschein geschwitzt wie ein Elch.

Meine Klamotten waren komplett durch.

Memo an mich: App deinstallieren!

Die Rennen selbst gestalteten sich extrem spannend da die Bahn uns eine ganze Reihe von ungefähr gleichwertigen Karts auf den Asphalt stellte. Nur die 2 und die 4 fielen etwas nach hinten raus, wobei bei der 4 laut Finn mangelnder Luftdruck die Ursache war. Nachdem er ein wenig Luft hat nachfüllen lassen konnte er auch mit dem Kart lange Zeit gut im Mittelfeld mithalten (fragt sich nur, warum das vorher keinem aufgefallen ist…)

Es gab aber 5 – 6 Karts mit denen man locker um den Sieg mitfahren konnte (wobei die 7 vielleicht einen klitze-kleinen Vorteil hatte).

In der Klasse 2 gab es daher in jedem Rennen enge, aber faire Kämpfe um die Spitze bei denen teilweise zwei, drei Fahrer gleichzeitig in die Kurve gingen und jeder kleine Fehler gnadenlos bestraft wurde.

Ich konnte leider nicht alle Rennen sehen da ich ja die Listen führen musste, aber das was ich gesehen habe… machte deutlich Lust auf mehr.

Fünf, teilweise mehr Karts bildeten eine dichte Spitzen-Gruppe und ein Ausreißen war nur möglich wenn die Fahrer dahinter sich im Zweikampf gegenseitig ausbremsten. Gesehen habe ich es nur einmal bei Nando.
Ansonsten klebten die wirklich direkt aneinander und in fast jeder Kurve probierte irgendein Fahrer etwas aus. Mal erfolgreich und mit Platzgewinn, mal nicht ganz so erfolgreich, dann waren oft gleich zwei Plätze weg.

Auch in der Klasse 3 gab es schöne Kämpfe, hier wurde aber grade auf den vorderen Plätzen teilweise gefahren wie die Axt im Walde.

Ich habe volles Verständnis dafür wenn jemand Kampflinie fährt um seine Position zu verteidigen – mache ich auch. Man muss aber den anderen Fahrern auch noch Luft zum Atmen lassen. Und wenn ich das mit Stefan hinbekomme der ja manchmal auch „etwas rustikaler“ unterwegs ist, sollte das eigentlich jedem anderen auch möglich sein.

Eine Linie – wie in Kampflinie – hat für mich was mit „grade“ zu tun, mit einer Linie, nicht einer Kurve.

Wenn sich auf der Graden vor der Steilkurve jemand breit macht und in der Mitte fährt – OK.
Wenn er am Ende der Graden wieder nach aussen auf die Ideallinie wechselt – Auch noch OK, man sollte aber vorher mal ein Auge riskieren, ob da nicht vielleicht schon ein Kart halb neben einem fährt um nicht einen anderen Fahrer auf die Wiese zu schicken oder zu Gewaltbremsungen zu zwingen.

Wenn aber jemand auf der Graden ständig die Spur wechselt, und – so wie es von hinten aussah – sogar immer vorher schaut auf welcher Seite der folgende Fahrer ist, da immer genau in diese Richtung gewechselt wurde… das hat für mich nichts mehr mit fairem Zweikampf oder Kampflinie zu tun. Ich konnte mich zwar einmal als lachender Dritte in der Steilkurve innen an den beiden Kampfhähnen vorbei pressen, musste aber vorher auf der Grade mehrfach hart bremsen da die beiden vor mir plötzlich wieder die Richtung wechselten oder selbst verzögerten. In der Formel 1 gib es hierzu klare Regeln. Ich glaube zwar nicht, dass wir das so bei uns umgesetzt bekommen (dann bräuchten wir deutlich mehr Streckenposten), aber wir sollten uns dringend mit diesem Thema beschäftigen weil es eine Gefährdung anderer Fahrer darstellt. Das hat – zumindest für mich – nichts mehr mit Zweikampf zu tun.

„Causing a collision“ oder „driving another driver oft he track“ sollten mit einer Durchfahrtsstrafe, oder 0 Punkten bestraft werden.

Dazu passt auch, dass genau die beiden Fahrer die sich hier in der Wolle hatten später für meinen Abflug in die Bande vor der Box verantwortlich waren.

Da versuchte einer den anderen als Revanche-Foul innen auf die Wiese zu schieben und fliegt dann quer über die Strecke direkt vor mein Kart. Bedeutete für mich statt Platz drei mit Chance auf mehr Platz sieben in diesem Rennen.

Oder nur ein Rennen später: Ich lasse Stefan innen den Platz und er zieht vorbei und Ronald presst sich in die Lücke mit hinein. Soweit alles OK, hätte ich wohl auch gemacht. Man sollte dann aber auch mal ein Äuglein riskieren und schauen ob man an dem anderen Fahrer wirklich schon vorbei ist bevor man zum Kurvenausgang ganz nach außen fährt. Ich hatte hier Glück, dass die Reifenstapel nicht fest im Boden verankert waren. So konnte ich nach dem zweiten Einschlag des Tages in diesem Stint zumindest über die Wiese wieder auf die Strecke kommen und keine weiteren Plätze verlieren.

Kommen wir zu den positiven Aspekten: Das Fahren an sich hat richtig Spaß gemacht. Dadurch das wir fünf bis sechs einigermaßen gleichwertige Karts hatten konnte man in jedem Rennen gut mitfahren wenn man sich auf seine Mühle eingestellt hatte.
So kam es wirklich auf’s Fahren an und nicht so sehr auf das Los-Glück am Anfang. Besonders gewöhnungsbedüftig war z.B. die 9 die ich im zweiten Stint fahren durfte.
Ich hab große Kulleraugen gemacht als ich in die Pole geschickt wurde weil es mir gar nicht so schnell vorkam und das Kart grade in der Steilkurve „etwas“ untersteuerte, aber erst beim Start bemerkte ich das eigentliche Problem von dem Kart:

Es kam komplett nicht aus dem Quark!

Sauber gestartet und das Pedal bis auf das Bodenblech runtergedrückt und trotzdem waren schon vor der ersten Kurve drei, vier Karts an mir vorbei. Sobald die Kiste erst einmal rollte war ich schnell wieder auf Platz drei und konnte das Tempo der beiden vor mir mehr als mitgehen. Wenn sie mich nicht in die Bande gerammt hätten wäre da wohl noch mehr möglich gewesen, man durfte nur in den Kurven nicht zu sehr vom Gas gehen.

Da man die meiste Zeit entweder jemanden direkt vor sich hatte der darum bettelte überholt zu werden, oder jemanden hinter sich hatte der ständig am Auspuff knabberte kam auf der Strecke keine Langeweile auf.

Richtige Abstände konnte man wie in der Klasse 2 nur herausfahren wenn man das Glück hatte, dass die Kollegen hinter einem sich in Zweikämpfen gegenseitig aufhielten, oder wenn man das Pech hatte eines der oben genannte „nichts ganz so leistungsstarken“ Karts zu fahren. Dann waren es halt „Abstände in die falsche Richtung“…

Ich hoffe, dass wir in Lüneburg ähnlich gut eingestellte Karts bekommen und die Kämpfe in der Klasse 3 dann etwas fairer geführt werden. Bis dahin…

NOP 2016 – Wertung letzter Renntag

Moin Hoschis!

Es hat beim letzten Mal jemand – berechtigterweise – darauf hingewiesen, dass es für die Wertung des letzten Renntages Sonderbedingungen gibt, die verhindern sollen, dass es durch Gastfahrer zu einer Wettbewerbsverzerrung in der Meisterschaftswertung kommt.

Der entsprechende Passus in der Rahmenausschreibung lautet wie folgt:

Bei allen Veranstaltungen des letzten Veranstaltungstages der Saison werden bei der Zuteilung der Meisterschaftspunkte nur die Teilnehmer berücksichtigt, die noch in der Meisterschaft gewertet werden können. Sollte die Klasse in Gruppen aufgeteilt werden, gilt dieses nicht. In diesem Falle sollte versucht werden, die Meisterschaftskandidaten in einer Gruppe fahren zu lassen.
(http://www.nord-ostsee-pokal.de/dokumente/2016/Rahmenausschreibung%202016.pdf auf Seite 10)

Da wir uns am 25.09. in Embsen absprechen wollen, wie wir das dieses Jahr handhaben wäre es vielleicht nicht verkehr, wenn sich der Eine oder Andere schon vorher ein paar Gedanken darüber macht.

Die große Frage hierbei ist nicht nur wie viele Fahrer kommen, sondern auch wie viele Karts die gleichzeitig auf die Bahn stellen können. Irgendwer hat behauptet es seien nur sechs, ich habe aber beim ersten Renntag in K3 neun Karts auf der Spur…

In K1 und K3 sehe ich da nicht sooo viele Probleme auf uns zukommen.
In K1 haben wir aktuell noch fünf Fahrer in der Wertung, in K3 elf. Selbst wenn die alle kommen sehe ich Chancen die alle gleichzeitig auf den Asphalt zu stellen.
In K2 sind es aber aktuell noch 20 Kandidaten, die würden wir beim besten Willen nicht gleichzeitig fahren lassen können.

Generell kann man natürlich – wie in der Rahmenausschreibung vorgeschlagen – in Gruppen einteilen, wir sollten aber vorher ein paar Sachen klären:

  • Was machen wir, wenn wir nur wenige Gastfahrer haben, damit aber trotzdem über die Anzahl der Karts kommen?
    Bsp.: es können max. 12 Karts fahren und wir haben 10 Meisterschaftskandidaten und 4 Gastfahrer.
    Machen wir dann zwei Gruppen wobei in einer Gruppe dann nur 4 Fahrer sind?
    Oder schließen wir die Gastfahrer in diesem Fall aus? (Würde ich nicht gut finden).
  • Wie verhalten wir uns, wenn wir in einer Klasse mehr „Meisterschaftsfahrer“ haben als in eine Gruppe passen?
    Losen wir, oder teilen wir in die Gruppen ein?
  • Wenn wir in einer Klasse „gemischt“ fahren (also Meisterschafts- und Gastfahrer in einer Gruppe), wie werden dann die Punkte für die Meisterschaft gewertet?
    Wenn also z.B. die ersten beiden Plätze von Gastfahrern belegt werden: Bekommt dann der „erste“ Meisterschaftsfahrer die Punkte für den dritten, oder für den ersten Platz?
    Die zweite Variante hat was, da grade am letzten Tag oft viele Gastfahrer aufschlagen, auf der anderen Seite haben wir auch an anderen Renntagen schon solche Cracks auf der Strecke gehabt die einem Punkte „geklaut“ haben…

Wäre schön, wenn ihr euch dazu ein paar Gedanken macht, damit wir am 25.09. gemeinsam eine Entscheidung treffen können und es am letzten Renntag nicht noch große Diskussionen gibt.