NOP 2017 – Pfingsten Bericht

NOP Pfingsten in Lüneburg

Ich war bin zwar mit den Rennergebnissen nicht so wirklich glücklich, der Renntag an sich war aber klasse.

Und wir hatten – endlich mal wieder – in allen drei Klassen genug Fahrer um Qualy-Punkte zu vergeben. Klasse 1 5, Klasse 2 14 und Klasse 3 6 Fahrer, da kann man schon was drauß machen…

Und auch vom Wetter her war für alle was geboten. Während es im ersten Stint noch richtig nass war, war es beim zweiten „nur“ noch feucht. Im dritten war die Strecke schon weitgehend trocken und im letzten gab es nur noch vereinzelte feuchte Flecken.

Bei unseren Kleinen gab es einen harten Fight um jeden Punkt zwischen Finjo und Julius, den Finjo am Ende – trotz Dreher im letzten Rennen – knapp für sich entscheiden konnte.

Lennart als Neu-Einsteiger im NOP hatte am Anfang deutlich mit der feuchten Fahrbahn zu kämpfen – waren seine ersten Fahrten bei Regen – und konnte daher erst am Ende glänzen. Paul und Eric haben zwar richtig Gas gegeben, konnten aber nicht so richtig nach vorn kommen.

In der Klasse 2 war mit 14 Fahrern natürlich ein wenig mehr Bewegung auf der Strecke, wobei ein paar Fahrer, die ich eigentlich weiter vorn erwartet hatte eher im Mittelfeld mitfuhren.

Ganz vorn tummelten sich mit Alex, Jan und J.P. die üblichen Verdächtigen, wobei es der Scherge schaffte in zwei Rennen die sichere Führung – und damit den ersten Platz in der Tageswertung – wegzuwerfen.

Ich hoffe, das ihn die fehlenden Punkt am Ende der Saison nicht in den Selbigen beissen, so wie letztes Jahr. Am Ende konnte die Renn-Pappe sich knapp vor den Punktgleichen Alex und Jan den obersten Platz auf dem Treppchen sichern.

Aber auch dahinter war kein Ausrugen angesagt. Eher wurde getestet, wie viele Karts man nebeneinander auf die Strecke stellen kann. Neben Gruppen, die ein ganzes Rennen Stoßstange an Stoßstange hintereinander herfuhren gab es auch Kämpfe, bei denen in einer Runde mehrfach die Position gewechselt wurde. Grade auf feuchter, bzw. abtrocknender Strecke wußte man oft gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte.

In der Klasse 3 gestaltete sich das Ganze – auch mangels Personal – etwas übersichtlicher. Kitzi war meist schnell vorneweg und ich wurde fast in jedem Rennen nach gutem Startplatz nach hinten durchgereicht.

Erstes Rennen, Startplatz 3. Und ich sehe nix. Visier dicht beschlagen.

Brille auch.

Als ich die Brille ansatzweise durchsichtige gewischt hatte – gut, war nur ein Glas, aber… – sah ich grade noch, wie das Licht an der Startampel ausgeht und bis ich meinen Fuß auf dem Gas hatte war der Glaue schon vorbei und Andreas von hinten am schieben.

Im zweiten Stint war die Sicht, und damit auch der Start, besser. Nach einem harten Kampf konnte Andreas mich aber in der letzten Runde noch überholen.

Hurra!

Im dritten Rennen Startplatz 2. Und schon in der ersten Kurve hinter Enrico hängen geblieben, so dass Peter aussen vorbeiziehen konnte. Und Kitzi ließ sich auch nicht lange bitten. Ich konnte aber bis kurz vor Schultz den Wölm hinter mir halten. Er steckte zwar immer wieder die Nase nach vorn, aber kam nicht vorbei. Bis auf die letzte Runde…

Er bremst nach der langen Graden Innen rein und muss die Kurve weit nehmen, da Innen natürlich – im Gegensatz zur Ideallinie – noch recht feucht war. Und um uns nicht gegenseitig wegzuschiessen muss ich noch weiter gehen.

Und Carsten konnte sich dieses riesen Einfallstor natürlich nicht entgehen lassen und zog innen an uns beiden vorbei.

Ich war sowas von bedient.

In drei Rennen blöd Punkte liegen gelassen, nur im letzten Stint konnte ich meine Startposition bis ins Ziel verteidigen, auch wenn da ein paar Leute von hinten gedrängelt haben. Nicht wirklich mein Tag.

Aber die Rennen an sich haben echt jede Menge Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Renntag ähnliche Bedingungen haben.

 

In diesem Sinne:

Good Night!

Good Fight!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.