Einige Worte zum 2. Renntag des NOP

Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn versuche ich noch zum letzten NOP-Lauf ein paar Worte zu finden…

… was schwierig werden könnte, da ich fast durchgehend mit den Listen beschäftig war und ansonsten mit Kocki geschnackt habe.

Richtig: Kocki die alte Rennsocke hat endlich mal wieder den Weg zu uns gefunden.

Auf der NOP-Seite gehen die Meisterschaftsstände bis 2008 zurück, da hatten er und Gunni sicher schon gut 200 Rennen im NOP hinter sich, und als ich – damals noch mit Fischi – 2009 oder 2010… ich wird echt alt – in den NOP einstieg waren die beiden unsere Dauergegner.

Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen 2012 aufhören, und so war es für uns alte Hasen eine Freude ihn gesund und munter wieder zu sehen.

Obwohl… eigentlich ja nur die Hälfte… da war früher viel mehr dran 😉

Und er hat es nicht verlernt.

Ich denke zwar nicht, dass er morgen wieder komplett in die Meisterschaft einsteigt, aber bei dem einen Stint konnte er – auch wenn er anfangs sehr vorsichtig unterwegs war – im Rennen von den Zeiten her gut mithalten.

Ich hoffe, dass wir ihn auch bei einem unserer nächsten Stints wieder begrüßen können.

Was kann man zu den Rennen sagen?

Hmmm…

Es marschierten insgesamt 30 Fahrer am frühen Morgen in Schleswig an. Für einige zu früh, da sie nicht mitbekommen hatten, dass es in Schleswig auf Grund anderer Termine nicht möglich war die Startzeiten wie auf den anderen Strecken nach hinten zu verschieben.

In der Klasse 1 hatten wir vier Fahrer vor Ort. Nicht viel, aber ein Anfang.

Leider blieb das nicht so. Nachdem wir letztes Jahr ein paar Probleme mit recht kleinen Fahrern hatten wurde als Mindestgröße 1,50 Meter festgelegt, damit die Halbhohen sicher im Kart sitzen und auch Gas geben können.

Einer war mit 1,48 Meter knapp unter der Gnomgrenze. Wir wollten es trotzdem versuchen und haben eine Sitzprobe gemacht.

Passte nicht 100%, da waren es nur noch drei.

Und ein Zwerg war… wie sagt man das nett?

Ah, JA: Etwas frustriert, da die anderen Beiden deutlich schneller waren.

Der Hinweis, dass die auch schon wesentlich mehr Erfahrung (im wahrsten Sinne des Wortes dürften die ein paar hundert Kilometer mehr im Kart auf dem Buckel haben) haben, und das man nur so lernt etc. pp. usw. – wir haben uns wirklich den Mund fusselig geredet – hatten keinen Erfolg.

Er ist zum dritten Rennen nicht mehr angetreten und dann auch früher abgehauen.

Finde ich persönlich schade und hoffe, dass er sich wieder beruhigt und beim nächsten Rennen wieder zu uns findet.

So war es natürlich für die beiden verbliebenen Fahrer einfach auf das Podest zu fahren.

In der Klasse 2 war da ein wenig mehr Aktion mit später 14 Fahrern im Feld.

Martin hatte „ein paar Probleme“ mit der frühen Startzeit und stand zum Start seines ersten Rennen noch im Stau (durfte aber trotzdem nachher mitfahren, da er sich rechtzeitig telefonisch gemeldet hatte.

Und trotzdem – oder grade weil er etwas länger geschlafen hat – konnte er in den folgenden drei Stints allen um die Ohren fahren und am Ende den Renntag gewinnen.

Da werden sich die Rennpappe und Ricardo nächstes Mal anstrengen müssen, um da wieder aufzuschließen.

Andere Fahrer die ich persönlich weiter vorn erwartet hätte – der Scherge? Marco? – eierten eher am Ende der Tabelle rum. Jan konnte mit dem sechsten Gesamtplatz noch einiges retten – auch wenn ihn der Kampf im letzten Rennen gegen Claudia nicht grade begeistert haben dürfte – Marco landete am Ende abgeschlagen auf Platz 12. Das habe ich schon mal anders gesehen.

Ich konnte zwar von den Rennen selbst nicht viel sehen, aber es waren einige enge Kampfgruppen unterwegs.

Von den Rennen der Klasse 3 habe ich gezwungenermaßen etwas mehr mitbekommen, da ich selbst im Kart saß…zumindest auf den letzten Stint hätte ich aber gut verzichten können.

Im ersten Rennen konnte ich direkt nach dem Start ein, zwei Plätzchen ergaunern und gab mich der Hoffnung hin mich vorn „ranhängen“ zu können.

Pustekuchen!

Mein Kart war zwar einigermaßen schnell, ich hatte aber kaum Grip auf den Hinterrädern, was in der schnellen 180° Kehre im Infield fast jede Runde zu einem Rutscher führte, und das ist mit schnellem Fahren einfach nicht vereinbar.

Am Ende musste ich nach hartem Kampf Carsten Diercks ziehen lassen und konnte froh sein, das der Glaue, Steinfeldt und Kitzmann noch schlechter unterwegs waren.

Zum zweiten Rennen kann ich nicht viel sagen. Ich hatte mit der 8 ein richtig gutes Teilchen unter dem Hintern und durfte von der Pole starten, habe also den Rest gar nicht sehen können.

Der Einzige, der mir da einen Strich durch die Rechnung machen konnte war der Zappe, und der hat das auch eifrig getan.

Wir waren beide ungefähr gleich schnell, die meiste Zeit konnte ich ihn hinter mir halten und auch als er an mir vorbeikam den Platz wieder zurückerobern.

Kurz vor Schluss kam er dann noch mal an mir vorbei und war danach breit wie PAX in der größten Ausbaustufe, da war ohne abschießen kein vorbeikommen. Also war Platz zwei für mich…

Auch in Lauf 3 gab es wieder einige heftige, aber faire Fights, und für mich hätte der Renntag damit enden können, denn da saß ich auf Platz zwei und auf dem Stockerl.

Leider konnte ich mich mit dem Gedanken nicht durchsetzen, und so durfte ich im vierten Rennen mit der Schnecke des Tages antreten und konnte schon froh sein nicht Letzter geworden zu sein.

Zwischendurch sah es noch mal ganz gut aus, als es leicht anfing zu nieseln. Sofort mussten alle vom Gas gehen und ich konnte mit meinem Gummibandantrieb innerhalb einer Runde auf die Kampfgruppe vor mir aufschließen und sogar kurz an dem Glaue vorbeifahren.

Leider kam das Geniesel zu spät und es war auch zu wenig, so dass das Volk zwei, drei Runden später wieder davonziehen konnte.

Am Ende war es wieder ein Klasse Renntag in Schleswig, leider ohne Regen und die angekündigten Sturmboen, dafür aber wieder mit Sonne und viel Spaß auf der Strecke.

Ich hoffe euch alle im Mai in Lüneburg wieder zu sehen.

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