NOP 2015 – 5. Renntag Bericht

Hallo Leute!

Nachdem sich vor ein paar Tagen der Sprintcup in die Sommerpause verabschiedet hat macht jetzt auch der NOP ein büschen Pause.

Unsere Abschiedsveranstaltung war ein spannender Renntag in Schleswig, diesmal wirklich komplett ohne einen einzigen Tropfen… zumindest vom Himmel, denn Schweißtropfen machten sich bei denn Rennen auf jeden Fall in größerer Menge auf den Weg.

Leider machte sich der am Samstag gestartete erste In- & Outdoor-9-Stünder in Bispingen in der Teilnehmerzahl negativ bemerkbar, da nicht alle Fahrer so hart im Nehmen sind wie Thomas und Holger, die sich nach dem Rennen in Bispingen auf den Weg nach Schleswig machten.

So waren in der Klasse 1 sagenhafte drei Fahrer am Start (wobei sich einer nach dem ersten Stint verdrückte, weil die Karts für ihn wohl doch zu groß waren. Schade, da Stefan ihm anbieten wollte alle Rennen auf einem Medium-Kart zu fahren…).

In der Klasse 2 hatten wir elf, in der 3 vierzehn Leute am Start.

Der „General“ fehlte, da sie sich erneut mit den Möbeln angelegt und verloren hat (Früher ist man mal wegen Selbstverstümmelung erschossen worden…).

So kann ein gebrochener Zeh nicht zusammenwachsen!

Und was ich zu Carsten sagen soll… keine Ahnung…

Stefan weiß das bestimmt besser, aber ich meine mich zu entsinnen, das man bei einem Wildunfall an der Unfallstelle bleiben muss. Eigentlich müsste man ihm die Punkte für das erste Rennen aberkennen. Und wenn er schon weiterfährt hätte er zumindest den erlegten Hasen mitbringen können, damit wir ihn auf den Grill binden können. Ist aber das erste Mal, das ich von einem mit dem Kart erlegten Hasen höre, mag sein, dass es da Sonderregelungen gibt.

Erfrischend war, dass – bis auf einen Ausreißer – alle Karts fast auf einem Level fuhren. Hat man nicht immer, daher ein Dank an das Bahnpersonal.

Zu den Rennen kann ich nicht ganz so viel sagen, da ich meist damit beschäftigt war Ergebnisse in Listen einzutragen, aber was ich gesehen habe macht Lust auf mehr.

Viele enge Zweikämpfe, teilweise über mehrere Kurven hintereinander mit mehreren Karts nebeneinander (Ja, das geht auch in Schleswig, auch wenn ein paar Leute damit noch ihre Probleme haben). Kurvenhatz vom Feinsten.

Problematisch war das Thema Gewichtsausgleich bei den Sumos, da nicht genug Gewichte da waren um alle auf 117kg zu heben… es wurde dann mit 100kg gefahren. Ich glaube, das hat ein paar Fahrern am Ende den Hals gerettet.

Der Kitzmann hat wirklich nicht den besten Tag erwischt und eierte meist im hinteren Drittel des Feldes herum, aber ihn zu überholen war fast ein Ding der Unmöglichkeit. Der wurde breit wie eine Schrankwand. Mit gleichem Gewicht hätte ich mich wohl auf der Graden vorbeitanken können, mit ein paar Kilo mehr fehlten immer die nötigen Zentimeter.

Stefan hat nachher auch noch solche Rennen gefahren. Ich hab keinen Plan, warum der am Start so schnell war, nach zwei Meter anfahren zog er schon an mir vorbei, aber im Rennen war dann nur noch Kampflinie angesagt. In der Formel 1 wäre für sein Zick-Zack-Fahren sicher bestraft worden.

Und Apropos schnell Starten: Es gab wieder ein paar Fehlstarts… diesmal auch von mir. War glaube ich der erste in meiner Karriere… und das auch noch mit besten Kart, das ich an dem Tag unterm Hintern hatte… MIST!

Das Teil war schon schnell, aber die Bremse war… sagen wir mal nicht existent. Man musste das Pedal wirklich durch das Bodenblech drücken um Bremswirkung zu haben, und ich Troll hab am Start kurz das Gewicht vom Fuß genommen und Brummm… rollt das Teil los. Wenn man bedenkt, dass ich trotz Stopp-&-Go-Strafe noch Fünfter geworden bin… eine Runde mehr und ich hätte Artur auch noch gehabt… das hätte ein glorreicher Sieg werden können.

Blöd!

Von den Klassen 1 & 2 hab ich wie gesagt leider durch die Dateneingabe wenig gesehen, aber wenn ich mal auf die Strecke schauen konnte hab ich auch da enge Kämpfe gesehen.

Und Ricardo durfte – endlich – mal wieder gegen die Rennpappe fahren, nur um mit identischer Punktzahl wegen besserer Einzelplatzierung auf dem zweiten Platz abzustinken. Ob ihn das nun wirklich glücklich gemacht hat…

Und wo wir grade bei den Platzierungen sind: Ich freue mich schon auf den 06.09.2015. Nicht nur weil ich euch Pappnasen dann endlich wieder sehen, sondern auch weil dann hoffentlich meine Tabellen etwas kürzer werden.

Wer bisher jeden Renntag voll mitgefahren ist hat am 06.09. seine 20 Rennen voll, am 7. Renntag (18.10.2015) werden sich dann die ersten Streicher bemerkbar machen – und ich wahrscheinlich meinen schönen zweiten Platz in der Tabelle verlieren.

Uuund: Wer nach dem 06.09. nur an einem Renntag teilgenommen hat, also bisher nur vier Rennen auf dem Konto hat, kann mit nur zwei weiteren Renntagen maximal auf 12 Rennen kommen. Und da für die Gesamtwertung die Teilnahme an 50% der Rennen – das sind 14 – notwendig ist haben diese Nasen keine Chance mehr auf die Gesamtwertung und ich kann meine Tabellen ein wenig eindampfen.

Aktuell hab ich in der Klasse 1 fünf, in der Klasse 2 27 und in der Klasse 3 22 Fahrer die dieses Jahr aktiv am Rennbetrieb teilgenommen haben, also insgesamt 54 Fahrer.

Eine beachtliche Zahl.

Und mit dieser Bombensensation verabschiede ich mich hiermit offiziell in den Sommer

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