NOP 2015 – 3. Renntag

Wie gesagt: Sonne!

Ich bin immer noch ganz verwirrt.

Es war zwar nicht wirklich warm auf der Strecke, eher im Gegenteil, da ein kalter Wind aus Afrika quer über den Asphalt pustete, aber Sonne…

Da ist dann alles Andere egal.

Nicht egal ist allerdings die Anzahl der Fahrer, mit 32 Leutchen plus Aufsichtspersonal war ganz gut was los. 14 in der Klasse 2, sogar 17 in der Sumo-Klasse. Nur in der Klasse 1 sieht es aktuell finster aus, mit nur einem Fahrer…

… da hoffe ich bei den nächsten Rennen auf ein wenig Zuwachs.

 

Was kann man zu den Rennen sagen…?

Ah. Ein paar Leute haben tatsächlich Probleme mit dem Thema „stehender Start“. Wieviele Leute sich da eine Durchfahrtsstrafe eingehandelt und damit alle Chancen auf ein gutes Ergebnis komplett in die Tonne getreten haben… unglaublich.

Selbst die alten Hasen waren nicht gefeiht. Und eine Stopp & Go in Schleswig ist extrem hart, da man durch die enge Box und die harte Kurve am Boxenausgang seeeehr viel Zeit verliert.

Auch auf der Strecke war es ein paar Kollegen „etwas“ zu eng. Gleich im ersten Stint, ich glaub sogar schon in der ersten oder zweiten Runde, wurde Fabien mit einem Stupser in die Bande verfrachtet und dort stand er dann so unglücklich, das ein nachfolgender Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und ihn voll abgeschossen hat… da war die Luft erst mal raus. Erkam ganz langsam mit Rippenschmerzen in die Box gekrochen.

Gut fand ich, dass der Fahrer, der ihm hinten rein gefahren ist sich nachher entschuldigt hat (obwohl der ja eigentlich nix dafür konnte). Was ich nicht so gut fand war, dass der Fahrer, der in in die Bande praktiziert hat nichts dergleichen gemacht hat (zumindest habe ich davon nichts mitbekommen). Das finde ich schade, und kenne es aus der Vergangenheit auch anders…

Fabien hatte gestern eh ganz tief in den linken Eimer gegriffen. Im ersten Rennen der Abschuß, im zweiten hat sich der Zahnkranz verabschiedet, und im dritten… keine Ahnung. Aber auch da hat es ihn irgendwie zerlegt. Den Tag kann er ganz gepflegt auf DIN A4 falten und ablegen.

Auch Peter wird mit seinem Platz im Mittelfeld nicht wirklich glücklich sein. Ob es die Last des zusätzlichen „T“ hinten an seinem Namen war, oder einfach nur Pech wird die Zeit zeigen. Aber auch er war ein wenig vom Pech geschlagen… bekommt die Rakete, und die hat nach dem Tanken Aussetzer wenn man vom Gas geht. Ob die da Diesel eingefüllt haben?

Im letzten Stint der Klasse 2 wurde dann Lennart direkt an der Box die Bande hochgetrieben. Ich sag ja immer: „Von Stefan lernen heißt nicht automatisch siegen lernen!“, den der hat das in Norderstredt schon getestet. Wobei es in Norderstedt auf Stefans Rechnung ging, Lennart konnte da eher nichts für.

Ansonsten gab es aber viele heiße und faire Zwei-, Drei-  und Mehrkämpfe. In der Klasse 2 haben sie es geschafft sauber in einem Vierer-Pulk durch die Steilkurve  bis ins Innfield zu kommen, sogar die Ausfahrt aus der Steilkurve mit zwei Karts nebeneinander haben die sauber hinbekommen. Da wurde um jeden Zentimeter gefightet, aber trotzdem Luft zum Leben gelassen.

Wenn das jemand gefilmt hat bitte melden, da kann man sowohl ein Lehr, als auch ein Werbevideo für den Kartsport machen.

Stefan und ich haben das in etwas übersichtlicher Version – nur zwei Karts – im letzten Rennen auch noch mal durchpraktiziert. Leider bin ich etwas zu früh aus dem Windschatten gefahren, so dass ich in der Steilkurve nicht weit genug vor fahren konnte. So konnte er mir dort die Tür zumachen und ich hatte einen kleinen Abstand, so dass wir in den letzten Runden keinen so engen Kampf mehr zeigen konnten, hat aber echt Laune gemacht.

Ich hoffe jetzt für unser nächstes Rennen in Lüneburg auf

– Regen 😉

– wieder so eine rege Teilnahme, und

– ein paar mehr Fahrer in der Klasse 1

 

In diesem Sinne

Good Night, Good Fight!