Abschluss Sprint-Cup 2014

FINALE – Ooh-Ho!!!

FINALE – Oho ho hoo!!!

Am Mittwoch den 08.10.2014 feierten wir mit Siegerehrung und SUPER-CUP den Abschluss der neunten Saison des BSV Sprint-Cups.

Ja, ihr habt richtig gelesen: seit neun Jahren drehen hier einige Kollegen ihre Runden.  Hab eben mal nachgerechnet, ich bin auch schon seit sieben Jahren dabei.  Wenn ich da noch an unser erstes Rennen denke…

Ich weiß nicht mehr, ob da auch die SG Stern dabei war, aber zumindest ein Airbus Team hat uns auf der Strecke in Norderstedt ausgezählt. Die fuhren in einer vierer Kolonne mit einem halben Meter Abstand ihre Runden und bei Überrundungen musste man stehen bleiben… das waren noch Zeiten, als wir jeden zweiten Dienstag in Bönningstedt die Bahn unsicher gemacht haben…

Aber genug von den alten Zeiten

Einen Text zum SUPER-CUP und ein paar Worte zur Siegerehrung stelle ich online.

Für den Sprint-Cup endet damit für dieses Jahr offiziell der Rennbetrieb, da steht dann nur noch das Pow-Wow der Häuptlinge an, um die Saison für das nächste Jahr auf die Schiene zu stellen.

In einigen Serien wird noch gefahren, es können sich also noch nicht alle ausruhen, trotzdem hoffe ich euch alle nächstes Jahr entspannt und mit ein wenig gedämpften Angriffsgeist auf der Strecke wieder zu treffen. Und an alle die am Sonntag mitfahren: Immer hinter dem dicken Blauen bleiben.

 

Siegerehrung 2014

Über die Siegerehrung kann man dieses Mal nicht viel sagen. Ich musste mich dank Erkältung für meine Verhältnisse kurz fassen, und die Völkerscharen hatten auch den Wunsch demnächst Richtung Heimat abzuziehen… war ja auch schon um und bei 23:00 Uhr.

Und wenn man bedenkt, das viele am nächsten Tag wieder fleissig sein mussten, und das man von Bispingen aus ja so die eine oder andere Viertelstunde braucht, um wieder in bewohnte Gebiete zu kommen ganz verständlich.

Für uns als Veranstalter war das Ganze allerdings mit ein wenig mehr Stress verbunden.

Fischi ist defekt – ich weiß, ist er schon immer, ist jetzt aber schlimmer – und ich war durch Arbeit und Zahnarzt auch gut eingedeckt. So haben wir zu spät gemerkt, dass der Pokal-Höker bei dem wir sonst immer bestellt haben, umgezogen ist.

Durch blöde Schichten etc (Ich früh, Fischi spät… war wie bei den Königskindern) hatten wir auch danach keine Chance noch etwas zu reissen.

Glücklicherweise wusste ich aus dem NOP, dass es ein paar gute Online-Shops für Pokale gibt. Nach vielem Hin-und-her und ungezählten Mails hab ich dann dort die Pokale geordert, in der Hoffnung, dass die Erstens rechtzeitig kommen, und sich Zweitens nicht so anfühlen wie vom Grabbeltisch.

Zu unserem Glück wurde am 08.10.2014 um kurz vor 12:00 Uhr per Express geliefert. Damit war die erste Sorge schon mal weg, die zweite löste sich erst abends auf der Kartbahn beim Auspacken. Ich hoffe mal, dass das nächstes Jahr besser klappt, sonst krieg ich noch nen Herzklabaster.

Bei der Siegerehrung selbst gab es wohl kaum Überraschungen, da den meisten die Platzierungen ja wohl schon bekannt waren. Nur bei der Einzelfahrerwertung gab es noch offene Fragen, da ich es bisher nicht geschafft habe die Daten hochzuladen.

Und hier war das Rennen im wahrsten Sinne bis zur letzten Runde offen.

Bei den Jungs hatte bis zum letzten Renntag Daniel die Nase vorn, um dann knapp mit fünf Punkten von Thomas Schmitz ausgebremst zu werden.

Bei den Mädels war das noch eine engere Kiste. Cindy hatte mit 55 Punkten vorgelegt und lag damit knapp vor Denise. Claudia konnte am letzten Renntag zwar die Lücke noch ein wenig schliessen, hat aber vorher zu viele Punkte liegen lassen.

Aber Denise mit vier Punkten Rückstand… eigentlich eine klare Geschichte. Ich kann mich nicht entsinnen, dass sie mal mit weniger als fünf Punkten aus dem Kart gestiegen ist, wenn sie nicht ein defektes Kart hatte.

Leider konnte sie zum letzten Rennen nicht antreten (sie wird ihren Schichtleiter wahrscheinlich verfluchen) und blieb daher mit 51 Zählern auf Platz zwei zurück.

Vielleicht… hmmm… an einem guten Tag… hätte Nestle mit ihr sogar den Sprint-Cup gewinnen können.

Mit diesem Gedanken verabschiedet sich der Sprint-Cup in die Winterpause (Ja, ich lade die Einzelfahrer Wertung noch hoch). Fischi und ich haben zum vierten Mal einen Update der Webseite auf dem Zettel (was bedeutet ich hab ihn auf dem Zettel, weil Fischi und Technik…) und werden es wahrscheinlich wieder nicht schaffen…

 

Ich hoffe euch alle nächstes Jahr zu unserer Jubiläums-Saison wiederzusehen und wünsch euch alles, was man sich zu dieser Jahreszeit so wünscht.

SUPER-CUP 2014

Am Mittwoch versammelten sich 17 Teams auf der Indoor-Bahn in Bispingen um noch einmal gemeinsam ein wenig Spaß zu haben, bevor es langsam in die Winterpause geht.

Leider haben die Teamleiter meine Mail nicht an ihre Fahrer weitergeleitet, denn da stand – ich zitiere: „… dass das ein Fun-Rennen ist. Bitte also Äxte, Messer und Schusswaffen zu Hause lassen.“

Schusswaffen hab ich zwar nicht gesehen, aber einige Fahrer hatten echt Rasierklingen unter den Achseln. Das es in den ersten Kurven nur so klötern wird… war wohl allen Beteiligten klar. Aber danach?

Wie man jemanden auf einer Grade so abschießen kann, dass der rechtwinklig in der Bande steckt verstehe ich nicht. Genauso wenig wie den Kampf auf Biegen und Brechen gegen einen deutlich schnelleren Fahrer.

Wenn es ein Rennen um Punkte ist… OK. Dann kann man ggf. Kampflinie fahren. Aber bei einem Fun-Rennen? Es sind einige Fahrer aufgefallen die schnellere Fahrer über Runden geblockt haben, teilweise nachdem sie überholt wurden in den nächsten Überholvorgang des Fahrers reinstachen um sich ihren Platz zurückzuholen.

Wie gesagt: Bei einem Rennen um Plätze und Punkte könnte ich so hartes Fahren noch nachvollziehen – auch wenn man da dem anderen immer noch Luft zum Atmen, oder auf den Rennsport bezogen: Etwas Asphalt, übriglassen sollte. Bei einem Fun-Rennen eher nicht.

Wenn da einer schneller ist lass ich ihn vorbei, und hoffe, dass der mich ein Stück zieht.  Da müssen wir uns für das nächste Jahr noch was überlegen. Es war zwar insgesamt ein schönes Rennen, hatte aber ein paar unschöne schwarze Flecken.

Zum Rennen selbst… was soll ich da sagen? Ach ja:

Ich erkläre hiermit offiziell, das ich den Eingang in die Kurven-Kombi vor dem Boxen-Eingang hasse!

Ich weiß, hört sich hart an, ist aber so.

Wenn ich nicht fast bis zum Stillstand runterbremse driftet mir beim Einlenken immer der Arsch weg. Bremse ich weit genug runter damit das nicht passiert, brauche ich danach ewig um meine paar Gramm wieder in Wallung zu bringen. Wer sich diese Kurve ausgedacht hat gehört mit Wattebäuschen totgeworfen (damit es schön lange dauert).

Bei der Kartverlosung hat es – wie auch schon im letzten jahr – mal wieder die Richtigen getroffen. Die beiden Ersten der Meisterschaft auf den letzten Startplätzen, da waren jede Menge Überholmanöver gesichert. Während Airbus 1 schnell aus dem Gröbsten raus war blieb Thomas für Nestle im Verkehr stecken… und war auch einer von denen, die auf der Graden an der Box gedreht wurden. Er war zwischendurch schon fast einstellig, um dann wieder nach ganz hinten durchgereicht zu werden.

Vorn sah es lange nach einem Durchmarsch von Generali aus, die aus Startplatz 1 gleich einen Vorsprung machten. Claudia wäre da gern drangeblieben, musste aber bei ihrem Kart bleiben und fiel daher langsam aber sicher zurück.

Hinter diesen beiden zog sich das Feld langsam auseinander und es bildeten sich verschiedene Kampfgruppen. Solange die Kämpfe im Rahmen blieben waren da wirklich Super Fights dabei. Bis es dann wieder „Klöng“ machte, und ein Kart einsam und verlassen verkehrt auf der Strecke stand. 

Und am Ende kam das übliche Ergebnis raus: Alle fahren ganz viele Runden und Airbus ist vorn. Aber nicht so deutlich, wie es einige vielleicht erwartet hätten, die Schokonüsse von Nestle mussten sich zwar eine Runde abnehmen lassen, aber wenn Thomas am Anfang nicht so ausgebremst worden wäre… hätte das deutlich enger werden können. Auch den Abstand zwischen dem Ersten und Letzten mit acht Runden haben wir schon schlimmer gesehen. Hätte allerdings auch mehr sein können, den Holger und sein „Team Schemion“ hatte echt die Ruhe weg. Alle folgend dem Aufruf und sitzen im Kart und es werden – nacheinander – 17 Motoren angelassen. Nur Holger und seine Leutchen stehen noch ganz entspannt an der Waage und diskutieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Gewichte…

Ich hätte ja zumindest den Startfahrer schon mal losgescheucht, aber wer bin ich schon? So hatte Holger statt der 2 1/2 Runden zum Reifen warm fahren nur knapp eine. Das ist dann natürlich für die ersten Runden nicht wirklich optimal, so dass sie schon in der ersten Runde ihren Startplatz 3 einbüsten.

Gibt es zu dem Rennen noch mehr zu sagen? sicher, da ich aber auch noch weitere Sachen zu schreiben habe kommt jetzt nur noch das Endergebnis 😉