NOP 14.09.2014 – Bericht

NOP am 14.09.2014 in Lüneburg!

Und schon wieder Sonne!

Ich frag mich langsam, ob wir irgendwas falsch gemacht haben. Schleswig trocken. Lüneburg trocken. Das ist richtig ungewohnt, sonst hatten wir zumindest in den ersten Stints immer eine nasse Fahrbahn.

Aber vielleicht lag es auch an dem brauchbaren Wetter, das so viele Fahrer gekommen sind, den mit 35 Leutchen auf der Strecke war gut was los.

Wären allerdings beinahe nur 34 geworden…

… hatte meinen Wecker zwar gestellt, aber nicht angemacht. Wenn da nicht irgendwelche Idioten um kurz nach 06:00 Uhr morgens an einem Sonntag Startversuch mit durchdrehenden Reifen unter meinem Schlafzimmerfenster gemacht hätten hätt ich wahrscheinlich durchgepennt.

Vielen Dank an diese Idioten!

Auf die Rennen selbst kann ich hier kaum eingehen, da ich die meiste Zeit am Schlepptop saß um die Daten einzugeben, aber die Teile, die ich gesehen habe waren echt klasse.

Diesmal war es den Leutchen echt ernst mit „den Thorsten lassen wir da nicht weg“.

Erst wurde nach dem Motto „Viele Köche verderben den Brei“ die Kartverlosung durchgeführt, was sich ja in der Klasse 2 wegen der Aufteilung in zwei Gruppen nicht so einfach gestaltete (ich glaube im dritten Anlauf hat es endlich geklappt), und dann hatten wir mit vielen Kartausfällen zu tun, so dass ich ständig dabei war die Listen anzupassen, oder zu klären, warum den nun Kart XY auf der Strecke war, wo es doch gar nicht auf meiner Liste stand.

Diesmal wurden die Jungs von der Bahn, und damit auch ich ganz schön gefordert.

Neben zwei Komplettausfällen wegen Motorplatzer und mehreren fliegenden Radwechseln gab es große Probleme mit den „Reißleinen“ zum Anlassen des Motors. Wenn ich das richtig überschlage wurden da gut und gern 10 dieser Leinen abgerissen.

Muckibude ist für den Kollegen erst einmal gestrichen!

Für’s Fahren kein Problem, wenn man das Kart aber für das nächste Rennen starten möchte wird das etwas schwierig.  Die Jungs waren ständig dabei neue Leinen anzubringen, und das Kart fiel dann meist für das nächste Rennen aus. Später hatten Sie schon aus nicht genutzten Karts die entsprechenden Teile ausgebaut, so dass sie schnell die paar Schrauben lösen und ein intaktes Teil anschrauben konnten.

Um das Ganze für mich „einfacher“ zu gestalten ist dann auch noch eine Pappnase in ein falsches Kart gestiegen.

Hin und wieder „durfte“ ich dann aber doch raus.

In der Klasse 1 haben sich Martin und David teilweise heftige Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert die David nur mangels Körpermasse für sich entscheiden konnte.  Martin scheint auf der Strecke deutlich die bessere Linie gefunden zu haben, er konnte David in den Kurven teilweise mehrere Meter abnehmen. Wenn er auf den Graden den Abstand hätte halten können wäre er locker vorbei gekommen. So konnte David auf der Graden immer wieder einen Abstand herausfahren.

In der Klasse 2 mussten wir in zwei Gruppen zu acht Fahrern antreten. Leider gibt es hierfür immer noch kein für alle Fahrer faires Verfahren. Jannik fuhr so in einer anderen Gruppe als seine direkten Konkurrenten, was ihm das Leben etwas einfacher machte.

In der anderen Gruppe musste die „Rennpappe“ am Anfang durch Lospech ein wenig leiden, konnte den letzten Rennen dann aber voll aufdrehen. Besonders der Fight im letzten Stint gegen Ricardo war aller Ehren wert. Jean-Pierre musste wirklich alles geben damit Ricardo ihn nicht schluckt.

Die beiden waren so drin, dass sie noch vor der Siegerehrung noch einmal gegeneinander auf die Strecke wollten um das auszufahren.

Und auch in der Sumo-Klasse gab es viele Zwei oder Dreikämpfe, die sich teilweise über die gesamte Renndistanz erstreckten.  Ich bin selbst Runde um Runde mit dem Behrend im Kreis gefahren (leider hatte er am Ende die Nase knapp vorn), mit nebeneinander durch die Schikane etc.

Im vorletzten Rennen gab es in der Spitzengruppe kleine Uneinigkeiten. Karsten Behnke, auf Pole gestartet, bekam in der Kurve im Infield einen Stupser und stand auf einmal entgegen der Fahrtrichtung.  Den folgenden Fahrern fehlte daraufhin der Asphalt und sie marschierten zu zweit gradeaus durch das Kiesbett, wendeten auf der Wiese und kamen zurück auf die Strecke. War echt eine Filmreife Aktion.  

Insgesamt muss ich sagen: Ein echt spannender und fairer Renntag. 

Damit ist die Outdoor Saison für dieses Jahr leider schon wieder beendet, die nächsten Rennen  finden dann alle in Norderstedt statt.

Und dann gibt’s auch schon lecker Grünkohl 😉

BSV Sprint-Cup 2014 – 1. Renntag Finalrunde

Hallo Leute,

Habe eben die Ergebnisse der gestrigen Rennen online gestellt. Was das für Auswirkung auf die Teamplatzierung hat… kein Plan, das müsste ich mir genauer anschauen, und da habe ich aktuell keine Zeit zu.

Im C-Finale hat sich Generali vor Telefonica 1 und BVI 2 den letzten Startplatz für die Finalrunde am nächsten Mittwoch gesichert. Sie mussten zwar kämpfen und jede Menge Schweiß lassen, haben es aber knapp geschafft, auch wenn Detlef versucht hat noch ein wenig zusätzliche Würze reinzubringen in dem er einen Reifen kaputt gefahren hat.

Und da mich gestern einige Fahrer auf die Einzelfahrerwertung hab ich mir die auch kurz zur Brust genommen, werde mal schauen, ob ich die heute abend noch einmal auslesen kann.

Ich kann aber Daniel und Cindy schon mal beunruhigen: Aktuell habt ihr die Pole in dieser Wertung inne, aber da ihr gestern eure letzten Punkte gescheffelt habt und die Konkurrenz euch dicht auf den fersen sitzt… muss da schon ein Fahrer komplett ausfallen, sonst wird es extrem eng.

Super-Cup 2014

Langsam wird das Volk unruhig und die Anfragen zu diesem Termin häufen sich.

Wir haben sowohl Anfragen von Teams, die nächstes Jahr im Sprint-Cup mitfahren wollen, als auch von anderen Fahrern, die nicht in ihrem eigentlichen Team, sondern in anderer Aufstellung fahren wollen.

Es wäre also langsam an der Zeit, wenn ihr Fischi und mir mitteilt, welche Teams fahren wollen.

Ob ein Team dabei aus zwei oder zehn Fahrern besteht ist komplett eure Sache, wir brauchen nur die Anzahl der Teams die von den aktiven Mannschaften im BSV gemeldet werden, damit wir die Zusagen an andere Interessenten verschicken können.

Klärt das also bitte zeitnah, klopft ggf. eurem Teamleiter auf die Schulter, falls der das mit dem Lesen nicht so hat, und gebt „Laut“.