NOP 13.07.2014 – Berichte

Am Sonntag verabschiedete nach dem Sprint-Cup auch der NOP in die verdiente Sommerpause. Und das – ich weiß, das wird mir keiner der nicht dabei gewesen ist glauben – in Schleswig ohne Regen…

Wir haben auf dem Hinweg eine richtige Husche abbekommen, und über der Strecke tummelte sich eine beträchtliche Anzahl an Wolken, mehr als zwei, drei Tropfen pro Quadratmeter in den letzten Rennen wollten die sich nicht abdrücken.

Leider verabschiedete sich auch Ralf offiziell als Veranstalter von uns, er hat nach 15 Jahren genug.

Ich hoffe, dass er uns zumindest als Fahrer erhalten bleibt (und nicht wie Guni plötzlich verschwindet) und danke ihm, ich denke mal im Namen aller, für seine viele Arbeit, die er in unser Vergnügen gesteckt hat.

Eigentlich wollte er ja schon vor ein bis zwei Jahren aufhören als auch die Pit Boys aus der Organisation ausgestiegen sind. Ich finde es klasse, dass er dann doch noch dabei geblieben ist und uns Neueinsteigern unter die Arme gegriffen hat.

Ich hoffe mal, dass uns zumindest Heini als Organisator erhalten bleibt…

Kommen wir zu den Rennen.

War sicher für viele eine Umstellung gleich im Trockenen zu starten, und nicht erst eine Runde Wasserski einzuschieben, aber da muss man durch. So konnte ich zumindest meine Regenkombi ein wenig schonen 😉

Leider war die Zwergen-Abteilung wieder einmal sehr dünn besetzt. Zwei Fahrer plus einer der aus der Klasse 2 abgestiegen ist um ein paar Punkte zu bunkern… das ist nicht wirklich schön. Ich hoffe, dass wir das bei den nächsten Rennen wieder eine bessere Beteiligung haben.

Und schon bei den Kleinen zeigte sich das größte Elend der Bahn: Ich finde die Bahn echt schön und es macht Spaß hier zu fahren. Es würde aber deutlich mehr Spaß machen, wenn die Karts besser abgestimmt wären.

Wenn man nach der Kartverlosung und dem ersten Stint schon weiß, dass man den Rest des Tages vergessen kann… dann geht der Spaßfaktor in den Keller.

Bei den Kleinen war nach der Verlosung eine Rakete, ein Durchschnittskart und eine Möhre am Start. Ich hab zwar die Ergebnislisten noch nicht erhalten, aber in den ersten drei Stints dürfte der Zieleinlauf was die Nummern betrifft immer identisch gewesen sein, die Punktzahl war es auf jeden Fall identisch und die Abstände recht deutlich. Ich bin im ersten Rennen auch mit der Möhre gefahren und konnte selbst im Windschatten nicht mit den Karts vor mir mithalten.

Ricardo konnte nach zwei Spitzenplätzen auf diesem Kart mit fast einer Sekunde Unterschied nur einen Platz im vorderen Mittelfeld sichern, und der hat das Fahren ja auch nicht plötzlich verlernt.

Im dritten Rennen sollte ich dann das dritte Mal auf einer Krücke starten und war schon ganz hibbelig als es hieß: „Aussteigen, da ist der Motor geplatzt!“ (Würde erklären, warum das Teil vorher nicht aus dem Quark gekommen ist)

Vielleicht hat man ja mal Glück… Gewichte in ein anderes Kart verfrachtet – Nee, doch nicht das, nimm mal dieses… wo der Motor gar nicht erst startet… also wieder zurück in das andere. Da geht der Motor nach ein paar Versuchen an. Immerhin etwas. 

Eine Runde „warmrollen“, und dann Start der Quali – in der Carsten auf der Graden einfach so an mir vorbeifährt…

Ich konnte sogar die Steilkurve mit Vollgas fahren ohne auch nur ansatzweise der Bande nahe zu kommen. Nachdem ich in der ersten Rennrunde schon 10 Meter Abstand zum Vorletzten hatte stellte ich die Karre in der Box ab. Da brachte auch die Hoffnung auf einen Ausrutscher nichts, wenn man davon ausgehen kann ein bis zweimal in 12 Runden überrundet zu werden.

War für mich also ein Tag komplett für den Eimer, keine Chance zumindest ein paar Punkte gutzumachen. Ganz im Gegensatz zu Ricardo, der bei der Klasse 2 den glorreichen ersten Platz machte und so aufgeregt war, dass er bei der Siegerehrung die Glaspokale der Klasse 3 vom Podium kickte…

 In diesem Sinne…

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