NOP 23.03.2014 – Es geht los

… und ich muss mich erst einmal wieder an die Tageszeit gewöhnen.

Und diesmal waren Carsten und ich noch nicht einmal die Ersten, die aufschlugen.

Es sind zwar ein paar Fahrer, die sich angekündigten hatten, nicht gekommen, aber trotzdem war es mit 27 Leutchen schon ganz gut besucht. Bei den Halbhohen sah es mit wieder einmal nur fünf Fahrern zwar – wie im letzten Jahr – recht dünn aus, aber da sind laut aktuellen Infos noch drei bis vier da, die diesmal nicht kommen konnten. Sieht also mit dem Nachwuchs ganz gut aus.

In den Klassen 2 und 3 waren schon jeweils elf am Start, wenn hier bei den nächsten Rennen auch die Leute kommen, die diesmal verhindert waren sehe ich geteilte Gruppen auf uns zukommen. Die Benzingespräche am Ende drehten sich zumindest zum Teil um das Thema, wie man da eine faire Einteilung hin bekommt, damit nicht einem Fahrer nachher Punkte in der Endabrechnung fehlen, nur weil er hier in der stärkeren Gruppe gelandet ist. Oder umgekehrt.

Wenn einer von euch dazu eine gute Idee hat – immer her damit.

Kommen wir zum eigentlichen Geschehen, den Rennen.

Zuerst die Klasse 1:

Während Eric anscheinend noch mit Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen hatte, und die erste Quali komplett verpennte, machte David da weiter, wo er beim letzten Mal aufgehört hatte und konnte sich auch im Rennen durchsetzen. Eric schaffte es im Rennen dann doch aufzuwachen und sicherte sich den zweiten Platz.Wobei David hier wohl Glück hatte, den er hatte das eindeutig schlechtere Kart. Wenn Eric hier früher wach gewesen wäre, wäre das sicher enger geworden, und vielleicht auch umgekehrt ausgegangen.

Martin kam auf Platz 3., Julius auf die 4. und Leiv-Eric auf die 5.

Während sich auf den hinteren beiden Plätzen auch in den weiteren Rennen nichts weiter tat – es gab da scheinbar ein Abo auf die Platzierung – gab es vorn gegen Ende hin ein wenig Bewegung.

Das zweite Rennen war identisch zum ersten, nur das Eric diesmal schon wach war und auch in der Quali einen Punkt holte. Im dritten Rennen hatte dann erstmals Eric die Nase vorn, wenn auch nur um ein bis zwei Zehntel.

Im letzten Stint hatte David dann echt Pech mit dem Kart. Die vier war ja nicht wirklich schlecht… aber gut ist auch was Anderes. Martin hatte hingegen mit der fünf eine Rakete (wird Carsten bestätigen können, der Hund, der damische), so dass Martin in diesem Rennen vor David auf Platz zwei kam.

Soweit ich das von oben sehen konnte – musste ja nebenbei noch die Ergebnisse eingeben – waren das alles faire Rennen.

Durch dieses letzte Rennen waren David und Eric nach Abzug des Streichers Punktgleich! Also ab ins Stechen.;-)

Hier konnte sich dann Eric durchsetzen. Glückwunsch.

Leider kam es im Anschluss bei der Siegerehrung zu ein paar unschönen Szenen. Ich hoffe dass das bis zum nächsten Mal alles vergessen ist. Ich kann zwar die Enttäuschung gut verstehen – dazu später mehr – aber hier müsste auch bei den Zwergen mittlerweile ein wenig mehr Gelassenheit herrschen.

Kommen wir zur Klasse 2…

Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, sieht es aus, als ob Jannik und Jean-Pierre in ihrer eigenen Klasse gefahren wären (immerhin hatten sie am Ende 20 – 30 Punkte Vorsprung), auf der Strecke sah das aber deutlich enger aus. Hier wurde über weite Strecken Kühlergrill an Auspuff gefahren, und das auch meist sehr fair. Wobei ich auch im nachhinein sagen muss, ich habe auch nur wenige Überholmanöver gesehen.

Richtig laut wurde es dann aber im 3. Stint. Hier versuchten vier oder fünf Fahrer gleichzeitig durch die Kurve an der Boxenausfahrt zu fahren. Gut, da ist – auch nach dem Umbau – noch jede Menge Platz, aber es kann schon zu zweit eng werden, zu dritt ist ein Glücksspiel, und alles weitere…

…vergisst man besser. Nicht so unsere Helden. Da war jede Menge jugendlicher Optimismus am Werk, der damit endete, das Jean-Pierre an der Bande klebte und sein Kart wegen Defekt auf der Strecke tauschen musste. Steffen hatte dazu einige nicht jugendfreie Äußerungen, die ich komplett unterstützen kann.

Ich bin mir zwar sicher, dass da keiner mit böser Absicht unterwegs war, aber das muss nun wirklich nicht sein.

Ich weiß nicht, wie man da finanziell auseinander gekommen ist – Steffen wollte den Schaden verständlicherweise ersetzt haben – fair fand ich aber, dass nach dem Rennen Fahrer zu mir gekommen sind um ihre Platzierung zu korrigieren, weil sie in der Gelblichtphase nach diesem Unfall an einem anderen Fahrer vorbeigefahren sind.

Am Ende konnte sich Jannik erwartungsgemäß gegen Jean-Pierre durchsetzen. Dahinter hatte der Scherge mit Platz 3. knapp die Nase vorn. Es folgten – immer mit nur zwei Punkten Abstand – Heini, Michael und Ricardo. Wenn noch Ralf und Chi dazu stoßen, und sich endlich alle den Winterschlaf aus den Augen gerieben haben verspricht das eine extrem spannende Saison zu werden, in der fünf oder mehr Fahrer auf Augenhöhe um Punkte kämpfen.

Auf Platz 7. folgt dann mit Gerrit ein neuer Fahrer, zwar mit deutlichem Abstand, aber wenn er ein wenig mehr Erfahrung hat könnte er auch zu dieser Gruppe stoßen. Auf Platz 8 kommt Jan-Michael, der irgendwie gar nicht in Schwung kam.

Dahinter teilen sich Thomas – auch eine Neuerwerbung – und Claudia den 9. Platz, gefolgt von einem weiteren Neuling, nämlich Ismael.

Und nun zu unseren Problemkindern, den Sumos.

Schon im ersten Stint rumste es nicht schlecht.

Während vorn Paddy, Peter und Andy ganz entspannt ihre Kreise drehten war dahinter so einiges los.Carsten schaffte es sich an Andres vorbeizuschieben, und Stefan nutzte meine Unfähigkeit um Kurven zu fahren dazu mich zu überholen. Das er sich dann aber auch noch Andreas schnappen wollte war wohl zuviel des Guten. Er kam zwar an ihm vorbei, konnte dann aber danach die Linie nicht halten und drehte sich ein wenig. Wirklich nur ein wenig, aber immerhin genug um Andreas die Strecke zu blockieren. Der hatte plötzlich keinen Asphalt mehr vor sich und schepperte seitlich in Stefan rein.

Diese Chance, wieder an Stefan vorbei zu fahren ließ ich mir natürlich nicht nehmen. Leider war Andreas zu stabil um auch gleich mit gefressen zu werden… und ich musste ja auch ein wenig auf Christopher hinter mir aufpassen.

Beim nächsten Stint schepperte es schon in der Quali. Andy und Stefan werden vor mir bei der Kurve Richtung Box langsamer, und ich ziehe innen durch, um wieder freie Fahrt zu haben.Am Ende der Kurve spüre ich nur kurz hinten an meinem Kart einen Schlag, und denke nur: “ welcher Idiot war das den?“

War Stefan, der trotz Kart innen vor ihm auf dem Gas stehen bleibt und dafür die Bande hochfahren durfte.

Im Rennen hat er den gleichen Mist noch einmal gemacht, als er versuchte Christopher zu überholen.

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